Selbstbestimmung in der Partnerschaft:

                „ICH sorge für MICH!“

Das war unser diesjähriges Thema beim Frauenfrühstück. Frau T. Schmidt, ehemalige Suchttherapeutin der Kliniken Wied, war unsere Referentin. Sie erklärte uns ,das diese Selbstbestimmung in der Partnerschaft für uns Frauen noch gar nicht so lange selbstverständlich ist.

Erst seit 50 Jahren gibt es die Gleichberechtigung der Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechtes, seit 1969 ist eine verheiratete Frau erst geschäftsfähig und seit 1977 darf eine Frau erst ohne Erlaubnis Ihres Mannes arbeiten.

Jetzt ging Frau Schmidt auf die Maslow`sche Bedürfniss- Pyramide ein.

Es war ein schwieriges und breit gefächertesThema was wir uns ausgesucht hatten.

Jeder für sich erarbeitete in einem Wertequadrat seine Talente und die daraus eventuell entstehende Übertreibung , den positiven Gegenwert und auch da die Übertreibung.

 

Interessant war auch die Ausarbeitung in wieviele Rollen ich als Frau schlüpfe:

Mutter, Tochter, Großmutter, Freundin, Putzfrau, Köchin, Ehefrau, Partnerin, Geliebte, Versorgerin, Seelentrösterin....Kann ich überall authentisch sein? Oder bin ich angemessen autentisch? Fragen, die sich jede Frau selbst beantworten muss. Wo ist es Selbstbestimmung und wo überschneidet es sich mit dem Rollenmuster?

Erziehung und Sozialisation bestimmen mein "Frau" sein.

Unsicherheit, Unzufriedenheit, kritische Rückmeldungen, mangelndes Selbstwertgefühl behindern meine " Selbstbestimmung".

Über allem aber steht die Eigenverantwortung, egal was ich tue.

               Freiheit und Verantwortung gehören untrennbar zusammen!

 

Gesundheitsmesse Bad- Marienberg 2018

             

 

  „ null Alkohol heißt nicht gleich null Lebensfreude“ war das Motto bei der Teilnahme vom Freundeskreis Westerwald Verein für Suchtkrankenhilfe.

                       

Kannst Du meinem Papa helfen? Er trinkt so viel!“, das war noch vor der offiziellen Eröffnung mein Kontakt mit einem etwa 10jährigen Mädchen. Doch bevor ich antworten konnte hatte die Mutter das Kind schon fortgezerrt.

Keine ungewöhnliche Szene in einer Suchtfamilie. Alles dafür tun, dass das Familienproblem geheim bleibt. Leider sind die Kinder das schwächste Glied in dem Familiensystem.

Dieser flehende Blick hat mich den ganzen Tag begleitet.

Sollte die Mutter diese Zeilen lesen, meine Bitte: informieren Sie sich unter www.freundeskreis-westerwald.de über unsere Hilfsangebot.

Ansonsten war die Gesundheitsmesse für den Freundeskreis Westerwald wieder eine gute

Plattform sich zu präsentieren. Viele konstruktive Gespräche und Diskussionen über Sucht wurden geführt. „ Sollte Alkohol verboten werden? Würde damit das Problem gelöst? Drogen sind verboten und trotzdem gibt es so viele Drogenabhängige. Wie sieht es mit dem Vorleben der Erwachsenen aus? Vorbild für unsere Jugendlichen? Muss die Alkoholwerbung bei Sportveranstaltungen sein? ….

Auch wenn einige Besucher etwas scheu an unserem Stand vorbei gingen, für uns war es eine gelungene Veranstaltung.

Achim Schmidt, Freundeskreis Westerwald Gruppe Bad-Marienberg

 

Raus aus der Anonymität- mit Mut ins bunte Leben…

 

Aktiv als Selbsthilfegruppe für Suchtmittelabhängige und ihre Partner an einem Karnevalsumzug teilnehmen.

Unter dem Motto hatte sich der Freundeskreis Westerwald 2017 bei der Ausschreibung des Fördervereines Respekt der Kliniken Wied beworben. Die Idee wurde von der Jury, Nina Roth, Referatsleitung Suchtprävention der LZG für Gesundheitsförderung in RLP, Hanne Wiesenmaier-Löhr( Wekiss) sowie  Vertretern von AA und Alanon als so gut befunden, das uns die Drogenbeauftragte der Landesregierung, Sabine May  zum 2. Platz gratulierte.

Jetzt hieß es die Idee in die Tat umzusetzen. Es wurde gewerkelt, ein Suchtbaum gebastelt,

ein Gefährt organisiert, Wurfmaterial eingekauft.

Doch je näher das Datum rückte, desto öfter kamen auch die Gedanken:“ Machen wir uns lächerlich? Werden wir ausgelacht? Karneval und Alkohol gehören zusammen, was wollen wir dabei? Sind wir Spaß-Bremsen? Erhobener Zeigefinger? Wenn uns da einer erkennt?

Doch die Idealisten vom Freundeskreis Westerwald stellten sich Ihrer Aufgabe. Abstinent lebende Menschen sollten sich frei und offen zu Ihrer Abhängigkeit bekennen können, ohne Angst und Scham. Freiheit bedeutet, dass ich entscheiden kann mit dem aufzuhören was ich nicht mehr Tun will! Ohne erhobenem Zeigefinger, aber mit der Botschaft: wenn Du Hilfe brauchst, wir sind da. Und wir gehen nicht zum Lachen in den Keller. Wir nehmen auch weiterhin aktiv am Leben teil.

Mit Allaf und Helau, einem durchweg positiven Gefühl und vielen Gesprächen wurde der Umzug am 11.02.2018 in Höhr-Grenzhausen beendet.

 

                             Allaf und Helau...

jetzt gehts los... 11.02.2018 Karnevalsumzug in Höh- Grenzhausen mit dem Freundeskreis Westerwald

Raus aus der Anonymität - Mit Mut ins bunte Leben!

 

Damit hatte sich der Freundeskreis Westerwald bei einer Ausschreibung der Kliniken Wied, Verein Respekt, beworben. (siehe untenstehenden Artikel)  Aktiv an einem Karnevalsumzug teilnehmen. Zeigen: Hallo wir sind da! Wir gehen nicht zum Lachen in den Keller, nur weil wir abstinent Leben! Wir sind keine Sekte! Wir können ohne Suchtmittel feiern, lachen, Spaß haben.

Unser Mut wurde mit einem Preis belohnt!

Jetzt sind wir in der Planung unsere Ideen zu verwirklichen. Wo wir bei einem Umzug 2018  mitgehen entscheiden unsere Gruppenmitglieder. Es wird aber rechtzeitig hier  auf unserer Seite bekannt gegeben. Bis dahin schon mal einige Bilder unserer Vorbereitungen.

                   2017

Schreibwerkstatt vom LV Hessen

 

"Worte können magisch sein", so war der Einstieg von Thomas Hoffmann, freier Mitarbeiter bei einer Westerwälder Tageszeitung. Er verstand es mit einfachen Worten deutlich zu machen, worauf es bei einem Zeitungsartikel

ankommt. Wichtig sind die W-Fragen: Wer bin ich, was will ich, wann findet etwas statt, wo ist was los, wie läuft es ab, warum soll das jemanden interessieren und woher komm ich. Der Artikel sollte gerade in unserem Metier informativ, positiv und lobend verfasst werden. Dem Leser muß klar werden, die Abstinenz lohnt sich und kann Spass machen. Der Work- Shop war klein aber fein, intensiv und inspirierend. Es wird auch 2018 weiterhin eine Schreib-Werkstatt im LV stattfinden, denn Öffentlichkeitsarbeit ist immens wichtig für unsere Selbsthilfegruppen.

 

 

Selbsthilfelicht des Fördervereines Respekt der Kliniken Wied

Interessierte für die Selbsthilfe begeistern, für eine Mitarbeit motivieren und neue Formen der Selbsthilfe entwickeln, das waren die Kriterien nach denen der Förderverein Respekt einen Preis von 10000€ dotiert hatte. Was sollten wir einreichen? Mitmachen war klar, aber womit? Was für ein Slogan könnte Aufmerksamkeit erregen? " Raus aus der Anonymität- Mit Mut ins bunte Leben" !  Abstinent lebende Menschen sollten sich frei und offen zu Ihrer Abhängigkeit bekennen können. Ohne Angst, Scham oder als willensschwach abgestempelt zu werden. Es sollte sich keiner entschuldigen müssen nur weil er keinen Begrüßungssekt, kein Feierabendbier oder sonstige Alkoholika trinken möchte. So entstand die Idee an einem Karnevalsumzug im Westerwald mit Wagen und Fußgruppen teilzunehmen. Zu zeigen, wir können feiern, lustig sein ohne irgendwelche Dopingmittel einzunehmen. Ohne jedoch mit erhobenem Zeigefinger auf den Alkohol zu zeigen, aber mit der Botschaft: wir sind da, wenn dein Leben in irgendeiner Weise aus dem Ruder läuft.

Die Idee wurde von der Jury, Nina Roth( Referatsleitung Suchtprävention der LZG für Gesundheitsförderung in RLP, Hanne Wiesenmaier-Löhr( Wekiss) sowie  Vertretern von AA und Alanon als so gut befunden, das uns die Drogenbeauftragte der Landesregierung, Sabine May, einen Scheck überreichte. Wir bedanken uns bei dem Förderverein Respekt, aber auch bei unseren Mitgliedern, die so offen mit Ihrer Abhängigkeit umgehen. ( Bild folgt)

 

 

 

Selbsthilfetag in Neuwied mit dem Freundeskreis Westerwald 

                      09.09.2017    

Trotz schlechtem Wetter war es selbstverständlich das der Freundeskreis Westerwald beim Selbsthilfetag in Neuwied mit einem Infostand vertreten war. Wie schon seit Jahren hat die Freundeskreis Gruppe Dierdorf diese Aufgabe übernommen. Es ist wichtig und gehört zu unseren Aufgaben bei einer solchen Veranstaltung ,von der Nekiss organisiert, vor Ort zu sein. Raus aus der Anonymität, Präsenz zeigen, zu informieren. Abhängigkeit ist mittlerweile ein gesellschaftliches Problem. Das Glas Sekt bei einem Empfang, der gute Wein zum Essen, das Feierabendbier oder auch der Joint sind "normal"! Es gehört heute schon fast dazu, das jemand, der keinen Alkohol trinkt, sich dafür entschuldigt. Erst dann, wenn jemand durch diese  "Normalität" aus der Rolle fällt, wird es kritisch, und derjenige wird dann auch von der gleichen "Gesellschaft" sehr schnell ausgeschlossen. Und dann ist es gut, wenn es die Selbsthilfegruppen für Suchtmittelabhängige, den Freundeskreis Westerwald, gibt mit ihren Hilfsangeboten!

Besuch des Landtages am 25.08.2017

Die Einladung, ausgesprochen von Landtagspräsident Hendrik Hering an unserem Jubiläum 2016, wurde am 25.08. 2017 in die Tat umgesetzt. Es begann mit einer Besichtigung der Studios vom ZDF. 

Weil das Deutschhaus, Sitz des Landtages saniert wird , ging es anschließend in die Steinhalle des Landesmuseums wo im Moment der Plenarsaal untergebracht ist. Der Raum, wo die Landespolitik gemacht wird, und wo auch bei der Haushaltsdebatte im Prinzip über die Zuwendungen für den FK Westerwald entschieden wird. Die Führung übernahm einn junger Student, der kompetent unsere Fragen beantwortete.

Unser Gastgeber, Landtagspräsident Hendrik Hering, begrüßte uns im Isenburg- Karree wo  Er sein Büro hat und die Verwaltung untergebracht ist.

Er nahm sich sehr viel Zeit für uns und ging auf alle Fragen, sei es Inklusion, Umgehungsstraßen, Veröffentlichung unserer Kontaktdaten...usw. professionell

und eingehend ein.

Wir vom Freundeskreis Westerwald bedanken uns ganz herzlich für diesen interessanten Tag.

 

 

 

 

Bastelwochenende vom Freundeskreis Westerwald beim Kurt auf der 

                                                   Ranch 12.+13.08.2017

 

 

eine sehr devizile Arbeit

Aus der Kinder und Jugendfreizeit mit zelten, mussten wir witterungsbedingt

ein Bastelwochenende organisieren. Aber auch da wurden unsere jungen Enkel, Kinder, Freunde, junge Suchtkranke.... mit eingebunden.

Da wir für 2018 ein größeres Werbeprojekt vorhaben, wurde schon mit dem Bau eines Suchtbaumes begonnen. Kein Projekt, was an einem Wochenende fertiggestellt werden konnte.......Es wird mit dem Basteln noch mal weitergehen.

 

 

 

 

 

 

 

 das ist

 Anschauungsmaterial

 

 

 

und die Kleinen durften schon mal Fußball 

                       spielen       

 

 

 

 

Begegnungstag der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

                                   Landesverband Hessen

                           beim Freundeskreis Bad- Nauheim           

 

 

 

 

 

Nur Du alleine schaffst es

 

         ABER

 

    nicht alleine!

 

 

 

Zum Begegnungstag der

 

        Freundeskreise

 

   im Landesverband

 

             Hessen

Mit Seifenblasen spielen,

macht nicht nur Kindern

          Spaß

       Tischdeko:

 

Salzsäckchen mit unserem

 

            Emblem,

 

selbstgebastelte Rosen

 

in unseren Farben !

 

  Mit Liebe gestaltet

Alle zwei Jahre treffen sich die Freundeskreise aus dem LV Hessen zu einem Begegnungstag.Diesesmal hatte der FK Bad- Nauheim eingeladen. Die Veranstaltung begann mit einem öffentlichen Gottesdienst mit Abendmahl . Gerade beim Abendmahl kann es einem abstinent lebenden Alkoholiker passieren, das Er/ Sie mit dem Becher Wein konfrontiert wird. Unvorbereitet ist es eine prekäre Situation: Becher weiter reichen, oder " ein Schluck wird schon nicht schaden"? Um solchen, eventuell unangenehmen, Gelegenheiten aus dem Weg zu gehen, wird das Abendmahl vielleicht gemieden. In Bad- Nauheim gab es Weintrauben. Danke dafür. 

Sie hatten sich viel einfallen lassen unsere Freunde aus Bad- Nauheim, um uns Gästen aus 7 verschiedenen Freundeskreisen den Tag zu verschönen. Solche Treffen sind wichtig in unserer Arbeit.

Freundschaften werden gepflegt, neue soziale Kontakte geknüpft, Seminarerlebnisse aufgefrischt, sich für die nächsten Seminare verabredet.....

Der Tag wurde aber auch genutzt um einigen langjährigen Mitarbeitern im LV danke zu sagen.

Danke für viele Stunden ehrenamtlich geopferter Freizeit, was in der heutigen Zeit auch nicht mehr so selbstverständlich ist.

Wie dann auch noch der Eiswagen kam war der Tag perfekt.

Familientag im Freundeskreis Westerwald  25.06.2017

 

es ist im Freundeskreis Westerwald sehr wichtig immer wieder die Familienangehörigen in Aktionen mit einzubinden. Somit haben auch die Partner, welche nicht mit in die Gruppe gehen, die Möglichkeit sich mit den anderen auszutauschen." Wie war es bei Euch, was macht Ihr wenn im Moment keine Kommunikation möglich ist, wie geht Ihr mit so einer Situation um..." Es werden persönliche Beziehungen aufgebaut, welche sich schon oft in Krisensituationen

(eventuell kurz vor einem Rückfall)bewährt haben . Und unseren Kindern und Enkel können wir mit auf den Weg geben: feiern hat nichts mit irgendwelchen Suchtmittel zu tun. Wir können auch ohne!

 

 

was gibt es schöneres als spielen in der

                          Natur auf echten

                   Rutschbahnen

                    

 

 

es wird sich über Hobbys ausgetauscht

 

 

einfach die Seele mal

  bischen verwöhnen

 

 

 

 

 

Floßfahrt auf der Lahn mit dem Freundeskreis Westerwald    

                         Verein für Suchtkrankenhilfe

             gesponsort vom Betriebsrat des Stromanbieters EVM

 

Wie, das wollt Ihr planen?  Ihr trinkt doch gar keinen Alkohol mehr?

Das war die erste Resonanz von Außenstehenden, als unser Plan bekannt wurde.

Kann Mann/Frau so etwas nur mitmachen wenn sie Alkohol trinken? Können trockene Alkoholiker nicht mehr feiern? Für manche unvorstellbar, Spaß zu haben ohne Suchtmittel. Eine bunte, Jung und Alt gemischte Gesellschaft aus allen Teilen des Westerwaldes, aber auch mit Gästen aus Bayern, trat den Gegenbeweis an

Anstelle des Begrüßungskorn gab es ein Getränk nach Wahl von der Floßcrew. Es wurde getanzt, gelacht, eine Floßtaufe durchgeführt. Aus einem Thomas wurde ein Graf Bonifatius von der Lahn. Wir hatten jede Menge Spaß und die Crew Einbuße bei den  Einnahmen, denn der Umsatz an Getränken war geringer.

Es ist mit eine der größten Herausforderungen einer Selbsthilfegruppe zu zeigen, hey Leute Abstinenz lohnt sich. „ Nur Du alleine schaffst es, aber nicht alleine“.  Suchtmittelfrei nach einer Abstinenzentscheidung durchs Leben zu gehen ist für manchen Abhängigen nicht einfach. Es gibt überall Stolperfallen in unserer Gesellschaft, ehemalige Weggefährten brechen weg, das Gefühl" ich gehör nicht mehr dazu" ist ganz stark.

Weiterhin gehört es zu unserer Verantwortung unseren Kindern und Jugendlichen vorzuleben, das Leben ist lebenswert auch ohne Suchtmittel. Prävention, welche kein Geld kostet!

 Wohl durch Öffentlichkeitsarbeit wurde der Betriebsrat des Stromanbieters EVM auf uns aufmerksam und wir konnten 2016 eine Spende von 1000€ in Empfang nehmen. Wir vom Freundeskreis Westerwald sagen nochmals ein herzliches Dankeschön und wir denken, die Spende wurde gut angelegt.

                                                                                 

 

 

Als Kontrastprogramm zum üblichen Vatertag findet jedes Jahr für die Männer

im Freundeskreis Westerwald und alle Interessierten ein Männerseminar statt. Früher, wie noch konsumiert wurde, war dieser Tag für viele geprägt mit viel Alkohol trinken. Jetzt, in der Abstinenz,  heißt es die Festplatte im Kopf umzuprogrammieren. Nicht der alten Zeit nachtrauern, sondern die Abstinenz mit Spaß ausfüllen. Etwas kreativ gestalten, schmieden, Quad fahren, gute Gespräche mit Gleichgesinnten führen....oder einfach nur chillen!

 

 

 

Frauenfrühstück 19.03.2017

Der Freundeskreis Westerwald hatte zum Frauenfrühstück mit dem Thema:

" Kränkungen sind Schläge für die Seele " eingeladen. Referentin war Nadine Meden, Mitarbeiterin der Kliniken Wied. 22 Frauen waren der Einladung gefolgt und schon ganz gespannt, was der Tag so an neuen Erfahrungen bringen würde. Frau Meden hatte sich gut vorbereitet und lies uns in Kleingruppen bestimmte Fragen miteinander ausarbeiten. Es ist schon interessant wie

" Glaubenssätze" aus Kindertagen uns auch heute noch beeinflussen. Die Ausarbeitungen wurden zusammengetragen und anschließend einige Situationen, wo gravierende Kränkungen passierten( Grenzüberschreitungen), in Rollenspielen dargestellt. Danach konnten dann auch Strategien entwickelt werden, solche Situationen ins positive für den Betreffenden umzukehren. Jede Teilnehmerin konnte und kann für sich neue positive " Glaubenssätze" ausarbeiten und sie verinnerlichen. Es war eine lehrreiche und informative Veranstaltung, danke an N. Meden und alle Teilnehmerinnen.

 

 

 

Für alle, welche sich lieber erst mal im Internet Hilfe holen wollen, gibt es einen  Chatroom,eingerichtet vom

               Bundesverband der Freundeskreise

Gesundheitsmesse Bad- Marienberg 05.03.2017

 

Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkrankenhilfe, präsentierte sich                            auf der 12.Bad-Marienberger Gesundheitsmesse.

Am Sonntag dem 05 März 2017 war es wieder soweit. Um zehn Uhr öffneten sich die Pforten zur Gesundheitsmesse. Die Stad Bürgermeisterin begrüßte alle Anwesenden und dankte für Ihren Einsatz. Trotz schlechten Wetters war die Messe sehr gut besucht.

Der Stand  vom Freundeskreis Westerwald kam sofort gut an. Bedingt durch die angebotenen Obst und Gemüsesäfte, aber auch wegen der fachkundigen Beratung in Bezug auf Abhängigkeit und deren Probleme. Erst wurde über belanglose Dinge gesprochen, denn nach wie vor ist Abhängigkeit kein Thema worüber Betroffene gerne in der Öffentlichkeit reden. Aber im Verlauf des Gespräches haben die meisten der Besucher dann nachgefragt: was ist der Freundeskreis Westerwald, wie muss man sich eine Selbsthilfegruppe vorstellen, wie kann eine Gruppe helfen. So kamen sehr interessante Gespräche zustande. Es gab auch Besucher die zielstrebig unseren Infostand aufsuchten um sich zu informieren. Einige erzählten, dass es wohl innerhalb der Familie ein Suchtproblem gäbe, und sie hätten am liebsten ein Patentrezept gehabt um dieses  Problem zu lösen. Doch das gibt es leider nicht. Sucht ist ein kompaktes Thema. Jeder hat die Möglichkeit sich Hilfe in den 6 Gruppen vom Freundeskreis Westerwald zu holen. Auch Familienangehörige, Partner, Freunde…. Info gibt es unter wwwfreundeskreis-westerwald.de, oder in den Verbandsgemeindeblättchen.

Danke an die vielen ehrenamtlichen Helfer vom Freundeskreis Westerwald, welche den Stand vorbildlich betreuten und den Besuchern mit ihrer ganzen Erfahrung zur Verfügung standen.

 

 

 

 



                         2016

 

 

 

Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit im

                                  FreundeskreisWesterwald

In einer festlichen Atmosphäre wurden 5 Mitglieder vom Freundeskreis Westerwald für Ihre langjährige

Vereinszugehörigkeit geehrt.

Magdalena Gläser ist schon 30 Jahre Mitglied im Freundeskreis Westerwald. Sie hat mit Ihrer Einstellung zur Abstinenz, mit Ihrem unermüdlichen Einsatz für Hilfesuchende den Verein geprägt.

Wenn irgend möglich hat Sie die angebotenen Seminare besucht, den FK in den Kliniken vorgestellt und auch im Vorstand Verantwortung übernommen. Dafür ein herzliches Danke- schön

Karl und Doris Blum blicken auf 30 Jahre Vereinszugehörigkeit zurück.Der Vorsitzende G. Weyer, in Zusammenarbeit mit dem Nikolaus, überreichte eine Urkunde und einen Gutschein vom Werbering Hachenburg zum Shoppen.  Sie besuchen die Gruppe in Bad- Marienberg regelmäßig und geben mit Ihrer langjährigen Erfahrung den " Neuen" Orientierung. Auch Ihnen ein herzliches Danke-schön

Das Ehepaar Sulis konnte sich über einen Tankgutschein und eine Urkunde freuen. Sie sind beide auch 30Jahre im Freundeskreis Westerwald und verpassen selten eine Veranstaltung. In der Bad- Marienberger Gruppe gehören Sie zu denen, die gerne um Rat und Hilfe gefragt werden. Danke dafür.

Die letzte Aktion vom Freundeskreis Westerwald war die Weihnachtsfeier. Es ist für manch einen schwer, all diese Emotionen, egal ob positive oder negative, ohne Suchtmittel auszuhalten. Aus den Medien wird eine heile Welt demonstriert, und wie sieht die Wirklichkeit aus? Überall Friede/ Freude ? Oder macht gerade das einen ungeheuren Druck? Deshalb sind solche Veranstaltungen wichtig, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Zu unseren Jüngsten und all denjenigen, die den FK in den Kliniken präsentieren, kam dann auch der Nikolaus. Die Mundharmonika- Gruppe aus Wirges war eine Bereicherung unserer Veranstaltung. Dafür von uns nochmals ein herzliches Dankeschön.

Die Deko für die Weihnachtsfeier wurde wieder selber gebastelt. Solche Aktionen fördern den Zusammenhalt der Gruppe.

 

 

 

einer hat eine Idee, die wird ausgebaut, und es entsteht so etwas feines.

 

 

Dann noch etwas zum schnuckeln dazu, und fertig ist eine schöne

                     Tischdeko!

 

 

 

 

28.08.2016 http://www.draisinentour.at/userfiles/images/allgemein/draisine_alt.jpg

                              Draisinen- Erlebnistag in Rennerod

 

Fitness - Studio war gestern, heute ist Draisinen fahren angesagt. D. Kölbl und R. Vietze hatten unter www.Westerwald-Querbahn.de  Draisinen für uns organisiert. Treffpunkt Bahnhof Rennerod. Alles war bestens vorbereitet, wie eigentlich immer bei Aktionen vom Freundeskreis Westerwald. Die Männer von der IG Westerwald-Querbahn e.V. sind auch schon da. Sie haben die Draisinen schon startklar gemacht und die ersten  Fkler dürfen aufsteigen. Ein kleiner Schubs und los gehts. Die ersten paar Meter werden locker angegangen, doch dann kommt eine kleine Steigung. Wie gut, das starke Männer an den Hebeln stehen. Hand in Hand wird mit den Männern der Westerwald- Querbahn zusammen gearbeitet. Zurück im Bahnhof wird mit zwei Draisinen in verschiedene Richtungen gefahren. Doch es kam noch besser: die zwei Draisinen wurden zusammen gekoppelt und mit 20 Freundeskreislern ging es nach Fehl- Ritzhausen, 7,8km hin und auch zurück.

Das erforderte schon ganz schön Kondition. Die Rückmeldungen waren: anstrengend, aber wunderschön so durch die Landschaft zu fahren. Es war alles irgendwie " entschleunigt". Es kann so viel Spass machen ohne Suchtmittel  seine Freizeit zu verbringen, gute Gespräche zu führen, Freundschaften zu pflegen oder neue zu schließen. Dank an die Männer von der IG Westerwald- Querbahn e.V.  für die vielen Informationen zu Ihrer ehrenamtlichen Arbeit und den schönen Tag

 

 

 

11.08.2016 Koblenz

 

Betriebsrat der evm-Gruppe spendet an ehrenamtlich engagierte Vereine aus der Region

Der Freundeskreis Westerwald e.V. freut sich über einen Spendenbetrag in Höhe von 1.000 Euro.

MARZHAUSEN. Schon seit 40 Jahren hat es sich der Freundeskreis Westerwald zur Aufgabe gemacht, als Verein für Suchtkrankenhilfe in der Gemeinschaft die eigene Abstinenz zu festigen und anderen Suchtkranken zu helfen. Entstanden aus einer einstigen Selbsthilfegruppe ist der Freundeskreis heute weit mehr als nur eine Organisation rund um verschiedenste Gruppenabende. Zu diesen sind nicht nur Betroffene sondern auch besorgte Freunde und Familienmitglieder herzlich eingeladen. Engagierte Vereinsmitglieder helfen das ganze Jahr über Seminare, Messebesuche sowie Familientage zu organisieren und in diesem Rahmen präventiv über die Suchtthematik zu informieren und zu beraten.

Für dieses besondere Engagement erhält der Freundeskreis vom Betriebsrat der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) einen Spendenerlös in Höhe von 1.000 Euro. „Es ist schön zu sehen, das es Initiativen gibt, die hier vor Ort Ihren Mitmenschen ein suchtfreies Leben ermöglichen wollen. Daher ist es uns eine besondere Freude, die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder zu fördern“, erklärt Dirk Marquardt, Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender  der evm, der die Spende am Donnerstag (11. August) zusammen mit Julia Saxler, Pressereferentin der evm übergab.

Voller Freude nahm Gerhard Weyer, der Vorsitzende des Vereins, die unerwartete Spende entgegen „Mit dieser großzügigen Unterstützung haben wir nicht gerechnet! Diese Mittel geben uns die Möglichkeit unsere Arbeit auszubauen und weiterhin helfend tätig zu sein.“

 

 

 

 

 

 

10.07.2016

.40 Jahre Freundeskreis Westerwald

          " Ist Abstinenz Zauberei?"

ist der Link zur Videobotschaft von

unserer Schirmherrin Ministerin Sabine Bätzing- Lichtentäler

 

     Grußworte   unseres Vorsitzenden   Gerhard Weyer 

 

                                                                                                          Abstinenz

                                                                                           Abstinenz      

Abstinenz Zauberei?                                             Abstinenz

 

 

 

Nein - es gibt sehr viele Menschen, welche Abstinent leben!

Wie Sie’s schaffen, was andere nicht schaffen?                    Ein Rätsel?

 Abstinenz ist für UNS  kein Rätsel!

Wir haben gute Gründe gefunden,  wofür es sich lohnt abstinent zu sein. 

 Nicht im Zauberhut,  sondern im Freundeskreis!

Raus aus dem Hamsterrad der Abhängigkeit!

Stolz auf das Erreichte zu sein!

Zurück in die Gemeinschaft finden!

Wir sind stark , wenn wir zusammenhalten!

Aus dem eigenen Käfig der Abhängigkeit ,  in die Unabhängigkeit,   das Freisein

 Aus dem Abseits, dem Unverständnis der Umgebung, in unser Leben  zurück!

                    Beamen ?                            Zaubern ? 

  Nein !                             Unterhalten mit Freunden und Gleichgesinnten.

 

In unserem Freundeskreis!                

 

in unserer Gemeinschaft  !

 

in der Selbsthilfegruppe !

 

Frau Proffessor Dr. Funke von den Kliniken Wied hält ein kurzweiliges und sehr emotionales Referat zu dem Thema " Ist Abstinenz Zauberei?" 

 

 

Drei wichtige Persönlichkeiten in der Freundeskreisarbeit:

Charlotte: Gründungsmitglied vom FK Bad- Nauheim

Magdalena: Ehrenmitglied vom FK Westerwald

Walter: Gründungsmitglied vom FK Vogelsberg

 

Gedicht zum 40jährigen  Jubiläum vom FK Westerwald

Als der liebe Gott Hessen gemacht,

da hat Er sich was tolles ausgedacht

und hat an der Seite noch ein Fleckchen dran gemacht.

Viele Jahre hat das keiner erkannt,

es kam erst heraus durch den Landesverband.

Hat man euch in Rheinland- Pfalz vergessen?

Nein rief die Ellen, wir sind doch die Rucksackhessen!

Wir finden zum 40. Jubiläum sollten wir es offiziell machen,

damit setzen wir ein Zeichen

und werden Euch einen Rucksack überreichen. 

Damit seit Ihr jetzt anerkannt und könnt reisen ins Hessenland.

Sollte es mal wieder voll auf den Straßen sein und Ihr lange unterwegs,

auch daran haben wir gedacht

und den Rucksack mit Spezialitäten aus Hessen vollgemacht.

Uns vom Freundeskreis Vogelsberg das besonders freut,

denn wir finden,das Ihr seit recht lustige Leut.

Als wir zusammen in einem Bus zum Bundeskongress nach Brandenburg gefahren

und trotz Schimpfe von Gerhard ausgelassener Stimmung waren,

geht uns seit dem ein Lied nicht mehr aus dem Kopf

wie war noch gleich der Text........ da hat das rote Pferd sich einfach umgedreht.....

 

 

 

                 ABSTINENZ darf, kann und sollte auch SPASS machen!

 

 

 

Hier können Sie sehen was alles auf der Bühne passiert ist:

 

 

"Wege zum Frei sein"

 

Basteltag beim Freundeskreis Westerwald! ( Gruppe Hachenburg)
nach dem Erfolg beim Weihnachtsbasteln war schnell klar, das machen Wir vor Ostern wieder. In der Garage von G. Weyer standen die Maschinen bereit. Mit einem erstklassig bestückten Frühstücksbuffet konnte der Tag beginnen. Jeder hatte schon seine Ideen im Kopf, was Er machen wollte. Von Marienkäfer und Kleeblätter, für Unsere Deko zum Familientag am 01.05.2015, Holzblumen, sitzende und stehende Osterhasen, Schmetterlinge und als besonderer Clou der FC Köln Geißbock, entstanden wunderschöne Sachen. Solche Aktivitäten sind für uns als Selbsthilfegruppe für Suchtmittelanhängige sehr wichtig. "Wege zum frei sein" ist das Motto vom Landesverband der Freundeskreise, dem auch der FK Westerwald angehört. Bei diesen Aktionen werden Jugendliche integriert, Hemmschwellen abgebaut, Vertrauen aufgebaut, Freundschaften geschlossen und vieles mehr. Also neue Wege zum frei sein, frei vom Suchtmittel, gegangen. Und so ganz nebenbei entstanden noch Erinnerungsstücke an einen wunderschönen Tag!

40 Jahre Freundeskreis Vogelsberg 12.06.2016

 

Eine Einladung von unseren Freunden aus Hessen haben wir gerne angenommen. Haben wir doch schon manche schöne Stunde zusammen verbracht. Also fuhren am Sonntag 18 " Rucksackhessen" zum Freundeskreis Vogelsberg. Es gab ein großes Hallo wie wir ankamen . Es war eine lockere Feier, ohne lange Reden, mit viel Zeit sich mit den anderen Gästen auszutauschen, Freundschaften zu pflegen. Unser Vorsitzender G. Weyer überreichte als Geburtstagsgeschenk das gewünschte Wikingerschach, in der Werkstatt in Steimel produziert, und überraschte mit einer wundwerschönen gesanglichen Einlage. Ein besonderes Highlite waren die neun Frauen,welche uns mit Gospellieder einheizten. Einfach klasse. Nach gutem Essen, viel Spass und guter Unterhaltung machten wir uns wieder auf den Heimweg, traditionell von den mit Abtrockentücher winkenden "grünen Damen" verabschiedet.
Es ist einfach ein wunderschönes warmes Gefühl, fremde Menschen auf Seminaren, Suchttagen, in Arbeitskreisen zu begegnen, sich kennen zu lernen und dann bei solchen Feiern wiederzusehen.

 

 

 

 

Ist Abstinenz Zauberei?

 

Das ist das Motto unserer Feier am 10.07.2016 in Ötzingen.
Da muß die Deko stimmen, um das richtige Ambiente herzustellen für ein
gemütliches Beisammensein. Also trafen sich 18 Freundeskreisler aus
3 Gruppen am 11.06.2016 im Gruppenraum der Dierdorfer Gruppe zum
Bastel. Kaufen kann jeder, wir machen selbst! Unter der Anleitung von R. Vietze entstand schon mal das Hauptaugenmerk der Deko, für die Kleinigkeiten muß sich nochmals getroffen werden. Der jüngste Bastler war 6 Jahre der älteste 64 Jahre, war doch ein gutes Durchschnittsalter für solche Aktivitäten. An Kaffee und Kuchen war natürlich auch gedacht worden, und so war es wieder mal eine gelungene Aktion vom Freundeskreis Westerwald.

 

 

 

 

 

Der etwas andere Vatertag: 05.05.2016

 

 

" Männerseminar"

 

Wir Männer vom Freundeskreis Westerwald haben vor etlichen Jahren die grandiose Idee gehabt ein Männerseminar durchzuführen.
Anders als sonst!
Wir Männer wollen spielen, ja aber Skat, Fußball, Romme´?
Nein, was richtiges, männliches!
Ja, und so ging´s los, erstes Jahr mit Motorsägen! In einem Privatwald. Ein herrlicherTag! Und es ging weiter, wir waren dabei als Pferde beschlagen wurden, wir haben in einem Erdofen ein Wildschwein zubereitet. Alles beim Kurt auf der Ranch. Dieses Jahr war Wildschwein am Spieß mit herzhafter Füllung für die hungrigen Mägen da. Unser Thomas war wie jedes Jahr mit der Feldschmiede da. Aus dem FK Alsfeld wurde die Idee mitgebracht unser Freundeskreis Logo zu schmieden, das Ergebnis wird auf dem Jubiläum in Alsfeld vorgestellt. Oder mittelalterliches Grillbesteck, Grillgabeln, hergestellt aus altem Eisen. Ja, und dann war Michael mit den Bögen da. Männer mit Pfeil und Bogen. Als Ziel: dreidimensionale Hasen, Otter und Fasane. Gut das da kein Leben drin war, dem Plastik hat es nicht wehgetan. Aber Konzentration, Körpergefühl und eine ruhige Hand war gefordert. Alles was ein konsumierender Suchtmittelabhängiger nicht mehr kennt, was aber wieder kommt, wenn er abstinent/ clean wird. Ja, es war ein toller Tag beim Freundeskreis. Ja, und der verspätete Karnevalszug in Herschbach brachte manchem die andere Seite mal wieder vor Augen: Trinken ,Ärger, Angst Schämen....Auch beim Heimfahren konnten wir Männer sehen mit Handkarren, beladen mit Bierkästen, mehr oder weniger orientiert unterwegs. Vielleicht kam hier und da doch einem Freundeskreisler der Gedanke: ja, damals war´s auch schön, aber auch die Gewissheit: mir tut morgen der Kopf nicht weh und einen Filmriss habe ich auch nicht. Eine gute Idee, das Männerseminar auf Vatertag zu legen. Hoffentlich nächstes Jahr wieder so einen schönen suchtmittelfreien Tag mit dem Freundeskreis Westerwald, irgendwo im Westerwald, beim Kurt auf der Ranch!

 

 

 

 

 

 

 

Familientag beim Freundeskreis 01.05.2016

" Allein sein muß nicht sein!"

 

Es waren wieder sehr viele Freundeskreisler die sich zusammengefunden hatten um den 1. Mai zu begrüßen. Mit einem reichhaltigen Frühstück,
hergerichtet von den Gruppenmitgliedern aus der Gruppe Montabaur, begann der Tag" standesgemäß". Solche Treffen sind enorm wichtig für Suchtmittelabhängige und Ihre Familien. Freizeit sinnvoll zu gestalten, sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten, die Kinder wieder mit einzubinden und die Geselligkeit ohne Suchtmittel zu erleben. Nach dem Frühstück ging es raus in die Natur. "Der liebe Gott ist auch ein Freundeskreisler" war die einhellige Meinung, denn Er lies die Sonne scheinen. Das erblühen der Natur zu sehen, nach einem langen Winter, ist ein wunderbares Gefühl. Eine Wanderung, auch für "Fußkranke zu bewältigen", eine Burgbesichtigung, ein erstes Sonnenbad am Teich... machte gute Laune. Für den Nachmittag war die Mitgliederversammlung noch angesetzt, welche auch angeregt abgehalten
wurde. Der Vorstand wurde neu gewählt und unsere 40-Jahr-Feier weiter geplant. Alles in allem ein gelungener Tag. Danke an die fleißigen Helfer aus der Gruppe Montabaur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frauenfrühstück 03.04.2016

Genug gejammert, Hausputz für die Seele,

so war das Thema des Frauenfrühstücks vom Freundeskreis Westerwald. Es wird sehr viel Energie in den Frühjahrsputz der Wohnung gesteckt! Warum wird Inventur im Kleiderschrank gemacht und nicht mal in UNS ? Das Gewohnte ist vertraut, wenn auch manchmal unbequem weil zu eng/ zu weit/ zu unmodern. Ist es nicht auch oft so bei unseren eigenen Gewohnheiten? Hab ich das Recht einige Gewohnheiten, welche mir nicht mehr passen, wegzuwerfen? H. Alef-Bill, ehemals stellvertretende Leiterin des Diakonischen Werkes in Westerburg und langjährige Ansprechpartnerin für den Freundeskreis Westerwald, war unsere Referentin. Einfühlsam, mit einer Meditation, führte Sie uns ans Thema. In Kleingruppen wurde ausgearbeitet, was für Situationen im Moment störend für jeden einzelnen sind. Danach konnte, wer wollte, jeder in der Großgruppe seine Problematik ansprechen und bekam auch Rückmeldungen dazu.
" Ich entscheide mich....", ""Ich erlaube mir....", "Ich will nicht...." waren die angefangenen Sätze, die nach der Mittagspause weiter ausgeführt werden sollten. Das war nicht einfach. Was mal geschrieben ist, bekommt eine andere Bedeutung, als wenn es nur in den Gedanken ist, auch wenn es jederzeit wieder geändert werden könnte. Durch die warme, vertraute Atmosphäre konnte jeder für sich das Thema gut ausarbeiten. Dieser Tag war keine verschwendete Energie war die einhellige Meinung aller Frauen. Danke an Frau Alef- Bill und an jede einzelne Teilnehmerin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesundheitsmesse 14.02.2016 Bad- Marienberg

 

 

 Frau Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales,Arbeit,Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz,besuchte bei der Gesundheitsmesse in Bad-Marienberg auch den Stand vom Freundeskreis Westerwald.
Sie betonte, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit in der Suchtkrankenhilfe im Gesundheitswesen sei. Frau Bätzing- Lichtenthäler , von 2005-2009 Drogenbeauftragte der Bundesregierung, sprach Ihren Dank aus und appelierte an uns weiter so entschlossen in unserer Arbeit fortzufahren. Dem Freundeskreis- Westerwald sind sechs Gruppen angeschlossen. Die Gruppe Bad- Marienberg macht seit 2016 ein neues Angebot für Hilfesuchende : jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat wird ab 14.00 Uhr eine Selbsthilfegruppe im ev. Gemeindehaus in Bad-Marienberg angeboten. Kontaktaufnahme: A. Schmidt 0171/1854115. Für uns ehrenamtliche
Suchtkrankenhelfer ist es immer ein besonderes Erlebnis den Dank von
"ganz oben " zu erfahren.

 

 

 

2015

 

 

 

Januar 2015 Rennerod

 

D. Kölbl von der Gruppe Rennerod hatte als Organisator Alle vom Freundeskreis Westerwald an den Secker Weiher zur Fackelwanderung eingeladen. Der erste Vorsitzende ,G. Weyer, konnte "alte" aber auch viele "neue" Gesichter(über 55 Teilnehmer) herzlich begrüßen. Nach den Ermahnungen vorsichtig mit den Fackeln im Wald umzugehen, übernahm der Wanderführer vom Westerwaldverein die Führung. Bei gutem Wanderwetter ging es am Weiher entlang los. Bald war es dunkel, der Weg nur von der Fackel erhellt, mussten sich alle auf den Wanderführer verlassen. Für manche vielleicht gar nicht so ganz einfach, nach all den Jahren des Suchtmittelkonsums Vertrauen zu Anderen zu haben. Da ist so eine Fackelwanderung eine gute Übung und gehört beim FK Westerwald zum festen Bestandteil im Jahresprogramm. Mitten im Wald gab es bei einer Rast heißen Apfeltee und bei einem guten Essen und geselligem Beisammensein endete eine gut organisierte Veranstaltung vom FK Westerwald

 

 

 

April 2015

 

Unser Frauenfrühstück:    "Wege Zum Frei sein -  Körpersprache"

schon die Einladung hörte sich gut an und machte neugierig." Körpersprache", was erzählt mein Körper all denen, die seine Signale lesen können? Können meine Augen etwas über mein Wohlbefinden aussagen? Unsere Referentin, Frau Dr. Funke, erarbeitete mit uns zusammen was alles zur Körpersprache gehört: die Sprache, Gestik, Mimik, Körperhaltung, nonverbale Äußerungen ( Seufzen, Stöhnen, Lachen...) , die Augen ( gelangweilter Blick, Augen verdrehen, anstarren..) und unsere Kleidung und Accessoires. Mit kleinen Geschichten und Rollenspielen brachte Frau Dr. Funke uns das Thema nahe. Ausdruck nur von Körperhaltung von Neugier, Ekel, Abstand, und Spaß wurde in Kleingruppen geübt. Manchmal kamen wir auch etwas vom Thema ab, z.B. mit den VW Regeln. Es handelt sich dabei nicht um die Automarke VW, wobei die Geschichte von Opel Mitarbeitern handelte. Sondern um Vorwürfe und Wünsche. Warum Vorwürfe über Situationen die vorbei sind? Sie können nichts mehr verändern. Was will ich wirklich mit den Vorwürfen ausdrücken? Wenn ich da in mich hineinhorche besteht die Möglichkeit die Vorwürfe in meine Wünsche umzuwandeln. Vorwurf: wieder musste ich die ganze Hausarbeit alleine machen.... Wünsche: ich wünsche mir, dass wir uns die Arbeit teilen... Es war ein kurzweiliger Tag, der sehr viel Input für jeden einzelnen, aber auch Anregungen für eine lebendige Gruppenarbeit geben kann. Danke an Alle.

 

Juni 2015

 

Begegnungstag vom Landesverband in Alsfeld

 

 

25 Freundeskreisler vom Freundeskreis Westerwald fuhren am 14.06. im Bus gut gelaunt zum Begegnungstag des Landesverbandes der Freundeskreise in Hessen nach Alsfeld. Wofür ein Begegnungstag? Ist so eine Veranstaltung wichtig für unsere Gruppenarbeit und die Arbeit in der Selbsthilfe? Die Antwort ist ein klares JA! Ja es ist wichtig über den Tellerrand der eigenen Gruppe zu schauen, es ist hilfreich mit anderen Betroffenen über deren Arbeit in der Gruppe Erfahrungen auszutauschen. Sich Input für die weitere Gruppenarbeit zu holen. Andere Gedanken zuzulassen. Die weiteren Vorzüge sind Freundschaften, die gepflegt werden. Unsere Alsfelder Freunde hatten alles dafür getan das sich Jeder wohlfühlen konnte. Gute Gespräche, Puzzle- Wandern, Tischtennis, Wikkingerschach, gemeinsames Singen und vieles mehr stand auf dem Programm. Es war eine wunderschöne Veranstaltung und keiner von uns hat es bereut dafür den Sonntag "geopfert" zu haben.

 

August 2015

Familientag im Kletterwald Bad-Marienberg und grillen in Bölsberg

 

Der liebe Gott ist ein Freundeskreisler! Bei herrlichem Wetter trafen sich 48 Kletterer im Kletterwald in Bad-Marienberg. Das Einchecken ging recht zügig voran, danke an die Verantwortlichen vom Kletterwald, und nach einer kurzen Einführung ging es los. Jeder konnte sich einen Parcours nach seiner Einschätzung: was kann ich?, was trau ich mir zu? aussuchen. Es zeigte sich,
das Kinder viel freier und unbefangener an die Ihnen gestellten Aufgaben ran gehen. Aber auch die Kletterer, welche erst recht zögerlich eingecheckt hatten, bewältigten die von Ihnen ausgewählten Parcours. Sogar ein blinder Freundeskreisler hatte den Mut zum Klettern. Solche Aktionen anzubieten gehört zu den Aufgaben vom Freundeskreis Westerwald und wird auch finanziell vom Ministerium in Mainz unterstützt. Dafür auch mal ein Danke-schön! Für unsere Gruppenteilnehmer ist es immer wichtig, sich selbst wahrzunehmen, sich selbst zu Vertrauen, zu anderen wieder Vertrauen aufzubauen. Aber auch die Freizeit mit der Familie zu gestalten muß wieder geübt werden. Wer nicht klettern wollte, konnte im Tierpark wandern oder schon zu Fuß nach Bölsberg zur Grillhütte gehen. Dort wurde dann mit allen (ca. 95 Erwachsenen und Kinder ) zusammen gegrillt, Klettererlebnisse ausgetauscht und einen gut organisierten Tag ausklingen lassen.

 

 

 

Oktober2015

"Wege zum Frei sein: Die wahre Freiheit besteht darin, den eigenen Weg zu finden"


Wo kann das Jeder lernen? Im Freundeskreis beim Naturerlebnistag! Am 03.10.2015 war für Klein und Groß etwas dabei, egal ob Kickerfußball, Wikkingerschach oder Federball. Bei wunderschönem Wetter trafen sich ca 60 Freundeskreisler mit Kindern und Hunden an der Grillhütte in Herschbach um einen gemeinsamen Tag zu verbringen. Bei solchen Veranstaltungen ist die Hemmschwelle nicht so hoch mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Egal wer angesprochen wird, Jeder kennt sich mit Abhänigkeit, Suchtdruck und Gefühlschaos aus. Für "Neue" eine gute Gelegenheit eine Selbsthilfegruppe mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Die Gruppe Dierdorf hatte super für das Ambiente, die Verpflegung und eine Wanderstrecke gesorgt. Danke Euch allen dafür. Es war mal wieder eine rundum gelungene Veranstaltung.

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