WIR zeigen UNS!

                                                                                     

 U ns gibt es auch! 

 Hilfe für Mitbetroffene in einer Suchtfamilie!

 

Jeder Süchtige hat auch eine*n Partner*in, Eltern, Kinder, Freunde.  Diese sind hilflos, fühlen sich  schuldig+ verantwortlich,  sind enttäuscht+ verletzt.

      WIE KOMME ICH DARAUS?

      Wenn jemand sich damit identifiziert  dann sollte er/ sie mutig sein und sich trauen Hilfe zu suchen.

    Raus aus dem Hamsterrad und aktiv werden. Der Freundeskreis Westerwald begleitetAbhängige und Mitbetroffenen gleichermaßen.

 

Warum hängt mein Selbstbild so stark mit  meinem Selbstwert zusammen?

Wie hängt mein Selbstbild mit dieser CO- Abhängigkeit zusammen?

Auch für uns gilt:

Nur Du alleine schaffst es, aber Du schaffst es nicht alleine!

 

 

 

Das sind einige Ergebnisse von dem Holz Workshop bei den Suchttagen vom Landesverband der Freundeskreise

                                  in Hessen

Das sind Ergebnisse von dem Holz Workshop bei den Suchttagen vom LV Hessen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Öffentlichkeitsarbeit zur Suchtwoche 2022

Freundeskreis Westerwald zusammen mit der Wekiss in Westerburg.

 

Unter dem Motto " Suchtselbsthilfe" waren wir in Westerburg auf dem Marktplatz präsent.

Es geht bei solcher Öffentlichkeitsarbeit nicht darum, jemanden zu "bekehren" der am Stand stehen bleibt. Einfach präsent sein und demonstrieren:  es gibt Hilfe wenn Ihr mutig seit......Einige Besucher blieben stehn und waren interessiert, andere schielten nur mit einem Auge. Die Scham ist einfach da: es könnte mich ja einer an dem Stand der Suchtselbsthilfe stehen sehen und sich fragen: was sucht der da, hat der etwa ein Problem? Und dennoch, dieses einfach nur kurz hinsehen bleibt bei vielen im Kopf hängen.

Es waren schöne Stunden mit den Vertretern*innen der Wekiss, und es gab einen regen Austausch untereinander. Danke dafür.

 

 

 

 

 

 

 

                   „ Innere Stärken erkennen, erweitern

                                    und  gezielt einsetzen!“

 

                                 Alle Welt redet von Resilienz- machen WIR sie

                                                   heute  für  UNS erlebbar?!?!

 

Das war das Thema  beim Frauentreff vom Freundeskreis Westerwald. Gerade in der heutigen Zeit mit all den Krisenherden im Umfeld von jedem einzelnen ein wichtiges Thema. Ute Heinigk, Ressorcendedektivin, war für uns die passende Referentin dafür.  Blickwäscherin steht auch auf Ihrer Webseite. Gerade das war unsere Hauptaufgabe: durch intensive Gruppenarbeit zu den Themen: was verstehe ich unter Resilienz, was bedeutet sie für mich, ICH habe immer die Wahl  ob ich mich über eine Sache ärgere oder daraus lerne. Stimmt das?  Werden Resilienzen in der Kindheit geprägt, und wenn kann ich sie später für mich verändern? Ja, durch eine positive Einstellung, viele Gespräche mit Gleichgesinnten, nach vorne schauen, mutig sein andere Wege zu gehen, Hilfe suchen und auch annehmen, aus Fehlern lernen, mir eine Chance geben. „ Probleme sind auf den Kopf gestellte Lösungen“.

Fazit: in uns allen stecken  innere Stärken, manche sind verschüttet und müssen ans Licht geholt werden, andere „einfach“ erkannt und gefördert werden.

Ein Satz der mir von einem früheren Seminar mit U. Heinigk im Kopf geblieben ist: gewonnen und verloren wird zwischen den Ohren. Mit meiner Sprache und meinem Denken kann ich mein Wohlbefinden beeinflussen.

Es war wieder eine Bereicherung an dieser Veranstaltung vom Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkrankenhilfe, teilgenommen zu haben.

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                 Corona und die Weihnachtsfeiern

 

Nicht schauen was nicht geht, sondern was ist machbar. Weihnachtsfeier drinnen ist schlecht machbar, also wie voriges Jahr ausfallen lassen? Nein, sagten sich die aktiven Teilnehmer der Selbsthilfegruppe für Suchtmittelabhängige und Ihren Partnern vom Freundeskreis Westerwald aus der Gruppe Hachenburg. Wir brauchen den Kontakt mit Gleichgesinnten, wir möchten ein geselliges Beisammensein ohne Glühweingeruch und anderen Suchtmitteln.

Gerade die Weihnachtszeit mit allen positiven wie negativen Emotionen ist für Abhängige oft eine Gratwanderung. Abstinenz oder Rückfall? Die Erwartungshaltung zum Fest der Liebe, Glühweinduft in der Luft, die Werbung suggeriert nur fröhliche und intakte Familien. Und gerade das ist bei manchen Abhängigen nicht der Fall.

Also wurde ein Weihnachtsgrillen organisiert. Die Grillhütte Altstadt ist auch im Winter

offen und war ideal für einige schöne Stunden zum Kraft tanken, lachen, Wichteln und sich auszutauschen.

Psychologischer Psychotherapeut Roland Brenner, Fachteamleiter der Suchtberatung von der Caritas in Betzdorf, war unserer Einladung  gefolgt und konnte viele seiner Klienten*innen begrüßen. Auch für die „ hauptamtlichen“ ist es eine persönliche Freude zu sehen, das Menschen es mit Mut zur Ehrlichkeit in Bezug auf ihre Abhängigkeit schaffen, ein suchtfreies Leben mit allen Höhen und Tiefen zu führen. Und mit dem regelmäßigen Besuch einer Selbsthilfegruppe.

Die FK Gruppe Hachenburg trifft sich auch „ zwischen den Jahren“ wie gewohnt im ev. Gemeindehaus in der Altstadt zu ihrer normalen Gruppenstunde. 

Suchtmittelabhängigkeit ist eine Krankheit die nicht heilbar ist, aber zum Stillstand gebracht werden kann.

Dafür braucht es Mut und die Selbsthilfegruppe. Nur Du alleine schaffst es, aber nicht alleine!

Infos unter freundeskreis-westerwald.de, oder einfach anrufen 02688/620

                                                                                                            02602/77219

                                                                                                            01512/7088938

Wir sind auch an den Feiertagen erreichbar. Wenn grad in dem Moment niemand ans Telefon geht, bitte Nachricht auf den AB, wir rufen zurück. Sei mutig, auch Du schaffst es .....

                                                                                

Welche Illusion steckt in welcher Droge“ war das Thema eines Tagesseminares vom Freundeskreis Westerwald. Dazu eingeladen war die Suchttherapeutin und systemische Beraterin Christine Müller.

Frau Müller kennt die Arbeitsweise vom Freundeskreis Westerwald und seinen Selbsthilfegruppen schon von vorhergehenden Seminaren.

Zu Beginn war die Präsentation einiger Drogen sowie die „Hilfsmittel“ welche zur Streckung der jeweiligen Substanzen eingesetzt werden um beim Dealen so viel wie möglich an Gewinn zu erzielen.

Und gerade das ist so gefährlich bei dem Konsum, da der Konsument nie genau weiß womit die Droge gestreckt wurde.

Die Unterscheidung von stoffgebundender  Abhängigkeit (Cannabis, Alkohol, Amphetamine, Kokain Medikamente...) sowie nicht stoffgebundender Abhängigkeit (PC, Arbeit, Esssucht, Handy, Spielsucht Co-Abhängigkeit) war das nächste Thema. Meist werden Kombinationen von verschiedenen stoffgebundenen Suchtmittel konsumiert: Eines zum Puschen und eines zum runterkommen. Ein gutes Beispiel brachte Frau Müller mit einer großen Packung Celebration( kleine Schokoriegel). Jeder durfte sich etwas aussuchen was er gerne mochte und so ist es mit den Suchtmitteln: jeder findet das, womit er am besten die Wirkung erreicht und was er  glaubt für sich zu benötigen. Was oder wie der Weg in die Abhängigkeit führt, musste nicht näher Erläutert werden:

( Selbstwert, sozialer Druck, Neugier…)

Doch wie sieht es mit der immer wieder in der Politik diskutierten Frage der Legalisierung von Cannabis aus? Das ist ein Thema was ja auch die Selbsthilfe beschäftigt. Gerade bei jungen Menschen welche noch in der Entwicklung stehen kann der Konsum von Cannabis ungeahnte Spätfolgen haben:

Verminderte Reaktionen, Merkfähigkeit, Depressionen Lungenfunktionsstörungen... In Kombination mit Amphetaminen, Kokain oder Crystal Meth kann es zu Psychosen und Angststörungen kommen.  Legale Abgabe an das Alter gebunden?

Wir in den Selbsthilfegruppen sollten in unserer Haltung offen dafür sein, das ein Drogenabhängiger eventuell keine Drogen mehr nimmt, aber Alkohol konsumiert um vorrübergehend verschiedenen Situationen aushalten zu können. Oder auch die Einnahme von Antidepressiva (z.B. nach einer Psychose) über einen längeren Zeitraum von Nöten ist. Jungen Drogenabhängigen fehlt oftmals die Perspektive, wenn sie clean werden: kein Beruf, soziale Kontakte außerhalb der Szene sind gleich null, ein strukturierter Alltag ist kaum möglich, 8 Std. arbeiten für Geld was sonst mit dealen in kurzer Zeit verdient wurde….Aber, wir müssen auch unsere Grenzen der Hilfsmöglichkeiten kennen und sollten Hilfesuchende an „Hauptamtliche“ verweisen und eventuell den oder die jenige dorthin begleiten. Vertrauen aufbauen ist das A und O in unserer Selbsthilfearbeit.

Die Zeit war eigentlich viel zu kurz um alle Themen länger zu diskutieren und zu verstehen das Lösungen auch in den Selbsthilfegruppen individuell sein sollten.

 

Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkrankenhilfe

wwwfreundeskreis-westerwald.de

freundeskreis-westerwald@t-online.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                 Fest der Freunde

 

Nach gefühlt einer Ewigkeit  trafen sich die Mitglieder vom Freundeskreis Westerwald, Selbsthilfegruppe für Abhängige, deren Partner und Kinder zum Fest der Freunde.

Die Pandemie mit all ihren Einschränkungen war und ist nicht einfach für Abhängige selbst, aber auch für die Familienangehörigen. Einige unserer Gruppen können sich auch jetzt noch nicht zur gewohnten Gruppenstunde treffen, da die Räumlichkeiten noch nicht freigegeben sind. Der wöchentliche Austausch in der Selbsthilfegruppe ist immens wichtig zur Stabilisierung der Abstinenz. „ Es ist meine Lebensversicherung die auch noch völlig umsonst ist. “ war einmal die Aussage einer aktiven Freundeskreislerin welche über viele Jahre zufrieden abstinent gelebt hat.  Und diese Aussage ist auch heutzutage sehr relevant. Der gesellschaftliche Druck wird immer stärker, die seelischen Nöte größer. Nicht nur die Abhängigen finden im Freundeskreis Westerwald  Hilfe, sondern auch Familienangehörige, egal ob der Partner abstinent ist oder noch trinkt. Sucht ist nie das Problem eines Menschen alleine. Deshalb sind auch solche Treffen in der Freizeit so wichtig.  Sich besser kennen lernen in entspannter Atmosphäre, sehen,das anderen Menschen im Prinzip die gleichen Probleme haben, sich nicht alleine fühlen….Was passiert eigentlich in so einer Selbsthilfegruppe? Wir sind keine Sekte, wir können keine Wunder vollbringen aber zuhören und von unserer eigenen Erfahrung sprechen…

Nur Du alleine schaffst es, aber nicht alleine!

Die Unterstützung vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz ermöglicht uns solche Veranstaltungen durchzuführen.

freundeskreis-westerwald.de oder 02688/620

 

 

 

 

 

                                 Frauenfrühstück

„ gewonnen oder verloren wird zwischen den Ohren“ 2021

 

Endlich konnten wir vom Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkrankenhilfe, eine geplante Veranstaltung wieder durchführen.

Unter Einhaltung aller Hygieneregeln, mit Schnelltest´s aller Teilnehmer begann unser Seminar. Unsere Referentin: „Ressourcen Detektivin und Blickwäscherin“ Ute Heinigk führte uns in die Thematik mit launischen

Worten ein: „Probleme sind auf den Kopf gestellte Lösungen, warum glücklich sein? leiden ist leichter!....In Kleingruppenarbeit wurde herausgearbeitet das nur ICH etwas verändern kann. Was will ich ändern? Wie soll es künftig sein?

Andere Blickwinkel schaffen Veränderungen! Was ist eigentlich zwischen den Ohren? Wer hat mein Gehirn mit den Gefühlen, den Glaubenssätzen, den vielen Bildern zu den einzelnen Gefühlen…..programmiert? Ich muss nicht- ich kann und ich darf wenn ich will fast alles !! Nur Wortspielerei? Oder verändert es meine Sichtweise?

Mit viel Input und neuen Denkanstößen ging ein „fast“ normales Seminar, wo Corona kein Thema war, zu Ende.

Info gibt es unter www.freundeskreis-westerwald.de oder 02688/620

 

 

Männerseminar 13.05.2021

 

Wahlspruch vom FK: nicht schauen was nicht geht, sondern schauen was machbar ist. Mit mehr Aufwand: Hygieneregeln, Schnelltest. Abstandhalten…..konnten wir vom Freundeskreis Westerwald unser Männerseminar durchführen. Gerade für die Männer, welche in der Corona Zeit hilfesuchend in die Gruppen kamen, war solch eine Veranstaltung wichtig. Ein Gegenpol zum gewohnten „ Vatertag“. Ein Tag ohne Suchtmittel, egal welcher Art. Ein Austausch: wie hast Du es geschafft abstinent zu leben? Was kann ich tun, wenn ich Suchtdruck habe?  Ich bin ein Versager, ich kann noch nicht mal mehr ein Bier trinken! Meine Kumpels konsumieren alle, ich bin

Allein, wofür denn überhaupt, die Probleme bleiben….Ein Austausch Face to Face ist halt etwas anders wie in einer Videokonferenz, per Whats App oder Telefon. Der Schmied, der diese schönen Sachen in unserem Beisein geschmiedet hat, gehört auch zum Freundeskreis Westerwald. „ Wenn ich den auf der Straße gesehen hätte, hätte ich nie gedacht das er ein Alkoholiker ist“…..Sucht ist nicht immer von außen sichtbar und steht keinem auf der Stirn geschrieben.

www.freundeskreis-westerwald.de oder 02688/620

 

 

 

 

Corona +  Selbsthilfegruppen

 

Wie ich zum Freundeskreis Westerwald kam…trotz Corona und Lock Down......

 

Anfang der 80ziger Jahre hatte ich schon eine Therapie gemacht. Danach aber keine SHG besucht. Dann wurde ich ziemlich schlimm krank und fing irgendwann wieder an zu trinken. Wegen meiner Vorerkrankung musste ich immer wieder verschiedene Fachärzte  aufsuchen. So kam ich Anfang 2021 zu einem Psychiater der mir förmlich in den Hintern trat und darauf bestand, das ich sofort mit dem trinken aufhören sollte.

Am 11.01.2021 besuchte ich dann das erste Mal den Freundeskreis Westerwald in Hachenburg.

Die Freundeskreisgruppe  konnte sich trotz Lock down treffen, mit Voranmeldung und unter strengen Hygiene Regeln.

Der Kontakt kam durch die Diakonie Westerburg zustande.

Beim ersten Besuch war ich sehr nervös, wusste auch gar nicht  was ich sagen sollte. Ich redete bestimmt auch wirr durcheinander. Doch ich wurde so akzeptiert wie ich war.

Von da an besuche ich regelmäßig die Gruppe und bin abstinent. Ich fühle mich verstanden und gut aufgehoben.

                      Petra Mittmann, Alkoholikerin

 

Kommunikation und Konflikte , so war das Thema unseres Seminares

                                                

Als erstes wurden die vier Ebenen der Kommunikation durchgesprochen.

·  Sachebene: Worüber ich dich informiere.                   Ampel ist rot!

·  Selbstoffenbarung: Was ich von mir offenbare.         Ich hab Angst dass Du sie nicht siehst.

·  Beziehung: Wie ich zu dir stehe, was ich von dir halte.    Ich vertrau Dir in dieser Situation nicht 100%

·  Appell: Was ich von dir will.             Das Du anhälst

 

Da bei einer Äußerung nur die Sachebene beim Empfänger sowie beim Sender in jedem Fall identisch sind, kann es auf den anderen Ebenen zu zahlreichen Missverständnissen kommen. Und schon entstehen die schönsten Konflikte. Welche Umstände begünstigen denn Konflikte?

Erwartungshaltung, Unverständnis, Kritikunfähigkeit, Provokation, negatives Denken…..alles Sachen die nichts mit der Sachebene zu tun haben. Hier spielen die Gestik, die Mimik und der Ton eine große Rolle, sowohl beim Sender wie auch beim Empfänger. Was sind denn Symptome eines

Konfliktes? Du- Botschaften, Ignoranz, aggressives Verhalten, es ist keine lösungsorientierte Kommunikation mehr möglich, es geht um Macht, um Recht haben….Wie aber könnten Konflikte vermieden oder gar entschärft werden? Unterschiedliche Meinungen akzeptieren, keine Schuldzuweisungen, statt Du/Ich –Botschaften, keine Unterstellungen oder Beleidigungen aussprechen, ausreden lassen und zuhören ohne zu bewerten, lösungsorientiert argumentieren….

Es war ein lebhaftes und informatives Seminar, da sich jeder Teilnehmer irgendwo wieder finden konnte und fast alles selbst schon erlebt hat. Egal ob als Sender oder Empfänger.

Danke an unsere Referentin H. Alef- Bill

 

Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkranke und deren Partner!

 

 

 

Leitbild der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

 

Wir setzen auf persönliche Beziehungen.

 

Wir sehen den ganzen Menschen.

 

Wir begleiten Abhängige und Angehörige gleichermaßen.

 

Wir verstehen uns als Selbsthilfegruppe.

 

Wir begleiten in eine zufriedene Abstinenz.

 

Wir sind für alle Suchtformen offen.

 

Wir leisten ehrenamtliche Hilfe.

 

Wir arbeiten im Verbund der Suchtkrankenhilfe.

 

Wir sind Freundeskreise.

 

Der Freundeskreis Westerwald bietet ab dem 12.02.2020 eine für jeden Hilfesuchenden offene Selbsthilfegruppe im

               Haus Euler, am Limes 18, in Hillscheid an.

 

Wir treffen uns jeden 2.+ 4. Mittwoch im Monat in den Räumlichkeiten vom Haus Euler.

 

Ansprechpartner: Jürgen + Irene Geisen

                             02663 7686

                             freundeskreis-westerburg@freenet.de

 

Näheres über den Freundeskreis Westerwald können Sie unter

                                         www.freundeskreis-westerwald.de erfahren.

 

 

 

 

40 Jahre Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

                               LV Hessen

 

 

     40 Jahre Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe  Landesverband Hessen e.V.

 

Bei strahlendem Sonnenschein, der liebe Gott ist halt ein Freundeskreisler, trafen sich die Gäste in Nieder- Moos um dem Landesverband Hessen zum Geburtstag zu gratulieren. Aus Schleswig- Holstein, Bremen, Thüringen, Baden und Nordrheinwestfalen waren die Landesverbände vertreten. Der Vorsitzende vom Bundesverband der Freundeskreise, Andreas Bosch, war der Einladung gefolgt, und wir vom Westerwald und Freunde aus vielen anderen Freundeskreisen waren natürlich auch mit dabei. Selbstverständlich waren auch die „ Ex Kapitäne“, die das Landesverbandsschiff durch manchen Sturm navigierten, anwesend. Leider war der Einladung vom LV Hessen nur ein Klinikvertreter, Herr Leist von der Salusklinik in Friedrichsdorf, gefolgt. Der neue erste Vorsitzende vom LV Hessen, Thomas Steinhäuser, begrüßte uns mit einfühlsamen Worten und wünschte uns allen einen schönen Tag mit vielen guten Gesprächen, auffrischen von alten Freundschaften aber auch das Kennenlernen von neuen Freundeskreislern. Laut Einladung sollte es eine legere Veranstaltung werden, daher waren die Grußworte der Gäste kurz und bündig, aber dennoch von Herzen kommend, gehalten. Danach konnte das Außengelände im Sonnenschein erkundet oder sich an den Geschicklichkeitsspielen aus Holz, mitgebracht von G. Weyer, erprobt werden. Statt Ehrungen, Erinnerungen an Gründungsmitglieder oder an die Freunde, die leider nicht mehr mitfeiern konnten, wurde dann etwas später ein Ginko Baum gepflanzt. Bei den Chinesen und Japanern werden Ginko Bäume als kraftspendend und lebensverlängernd verehrt. Passt zu unserer Arbeit in der Suchtkrankenhilfe. Gespendet wurde der Ginko Baum von M. Weimer, deren Mann Peter Weimer, der 2. Vorsitzende vom LV Hessen, erst kürzlich verstorben war. Eine bewegende Aktion.

Das Nachmittagsprogramm gestaltete die Theatergruppe des LV Hessens mit einem selbst geschriebenen Theaterstück. Gespielt wurden verschiedene Situationen aus Suchtfamilien und  Gruppenstunden. Wie war der Kommentar unserer fleißigen Bedienungen: „so wird Abhängigkeit auch für Laien verständlich“.

Danach war das offizielle Programm vorbei und es war wieder Zeit für alternative Freizeitgestaltung, sei es Minigolf spielen, rutschen auf der Hüpfburg (dürfen auch Erwachsenen) oder die kniffligen Holzspiele. Mit einem reichhaltigen Grillbuffet endete ein wunderschöner Tag mit Freunden. Herzlichen Dank an unseren Gastgeber: Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe LV Hessen, dem Organisationsteam, angeführt von H. Schön, dem Team vom Hotel Jöckel und Allen die mit Ihrer Anwesenheit für die warme Atmosphäre und einen Tag gelebter Freundeskreis gesorgt haben.

 Logo: ALKOHOL? WENIGER IST BESSER

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01.05.2019

Mitgliederversammlung und Familientag beim                     Freundeskreis Westerwald

 

Erst wurde  das gut bestückte Frühstücksbuffet gestürmt und dann die Tagesordnung der Mitgliederversammlung abgearbeitet. Die Sitzung verlief diszipliniert mit vielen konstruktiven Diskussionen zu den Themen: Supervision, für und wider Familientag und Mitgliederversammlung auf einem Tag, Eigenseminar, Kommunikation untereinander..... gelebte positive Vereinsarbeit.

Dann ging es am Nachmittag ins Adlerland. Einige waren schon einmal  dort, andere stellten es sich so vor: ein Falkner macht eine Vorführung mit seinen Adlern.  Ja es waren Adler da, die konnten aber wegen der Mauser nicht fliegen. Sie waren auch nur das Symbol für das was dann kam. Coaching, Motivationstrainig...oder wie immer es genannt werden konnte.

                                             "Was ein Adler nicht sieht, kann er nicht jagen!"

                                              "Satte Adler fliegen nicht. Zieh Dich selbst hoch!"

                                              " Achte auf Dich. Neue Energie gewinnen!" 
                                                 "Was willst Du überhaupt?"

                                                     "Sei einzigartig und profitiere davon!"

 

Das waren nur einige Impulse die uns Markus Ries mit auf den Weg gab. Untermalt mit seiner Stimme, seiner Energie, Lichteffekten, Musik....wird es bei uns bestimmt nachhaltig in Erinnerung bleiben.

                                            " Verloren wird zwischen den Ohren"

dieser Satz ist wohl gerade in unserer Suchtarbeit sehr wertvoll.

Aber dann kam der grandiose Abschluss: Markus Ries präsentierte uns ein selbst komponiertes Lied mit einer Stimme, die Gänsehaut pur erzeugte. Wir werden uns bestimmt noch lange an diesen Tag erinnern.

Danke an Alle die dazu beigetragen haben.

 

 

 

 

ein Adler ist stets auf seine Beute, sein Ziel fokussiert

 

 

03.-04.11.2018 Gesundheitsmesse

                                   Ransbach- Baumbach

 

 

 

 

       unser Hinkucker bei der Messe: der selbstgebaute Suchtbaum

https://www.youtube.com/watch?v=bfNclxzXay0

das ist ein Link  zu einem kurzen Viedeo der Gesundheitsmesse

 

 

Alles fertig für die Gesundheitsmesse in

Ransbach-Baumbach

 

 

 

                      03.10.2018 Familientag

                     im Freundeskreis Westerwald

 

 

Wie ein Lachen wie ein Vogelflug, steigt ein Lied zu Himmel auf.

Wie ein Lachen wie ein Vogelflug steigt ein Lied zum Himmel auf.

Und ich staune, werde leicht, Gottes Flügel tragen weit.

Und ich staune, werde Leicht, Gottes Flügel tragen weit.

 

Mit diesem Mantra begrüßte Günther Kober alle Freundeskreisler

zum Familientag vom Freundeskreis Westerwald.

 

Alle zusammen sangen dieses Mantra und es war der Beginn eines wunderschönen Tages.

 

 

            Wege    zum    Glück

 

   Dankbarkeit         Freundlichkeit          Optimismus

          

  das hatte sich die Gruppe Montabaur als Motto für diesen Familientag ausgedacht.  Das sind auch oft Gruppenthemen.

 

        Dankbar         ----      heute diesen Tag miteinander zu erleben!

 

       Freundlichkeit   ---    mit solch schöner Deko, und einem reich

                                           gedeckten Tisch empfangen zu werden!

 

       Optimismus   -----       zusammen das Mantra singen, bei guten

                                             Gesprächen und einem  so schönen Tag

                                             Kraft tanken für den Alltag ohne

                                             Suchtmittel bewältigen zu können!

                                        

 

                        danke an die fleißigen Helfer der Gruppe Montabaur

 

       

 

 

 

 

                            WIR sind auch mit dabei!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22. Selbsthilfetag in Neuwied   15.09.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr ansprechend hatten die Freundinnen und Freunde der Gruppe Dierdorf den Stand vom Freundeskreis Westerwald zum 22. Selbsthilfegruppentag in Neuwied unter dem

                      Motto:

        "EINER FÜR ALLE"

        "ALLE FÜR EINEN"

hergerichtet.

Danke dafür.

Das ist Öffentlichkeitsarbeit die im Verein geleistet werden muß.

Es gibt Hilfe für jeden einzelnen der ein Suchtproblem hat, der mit einem Abhängigen zusammen lebt, oder vielleicht

in einer momentanen Kriese steckt.

 

Der selbstgebastelte Suchtbaum war ein Publikumsmagnet. Er wurde auch oft als

Fotoobjekt benutzt.

 

 

Pressemitteilung:

Das Foyer des Elisabethkrankenhauses  verwandelte sich zum 22. Selbsthilfetag unter dem Motto „Einer für Alle“ „Alle für Einen“  in eine bunte Ausstellungsfläche. 19 Selbsthilfegruppen und selbsthilferelevante Vereine aus Stadt und Landkreis Neuwied, die sich mit gesundheitlichen Problemen beschäftigen, hatten ihre Stände aufgebaut, um den Besuchern vielseitiges Infomaterial anzubieten und gleichzeitig als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Nicht nur für Besucher die von außerhalb kamen, sondern auch für  Patienten des Elisabeth Krankenhauses war dieses Angebot der Information sehr wichtig“, betont Jens Arbeiter, Koordinator der Neuwieder Kontakt und Informationsstelle für Selbsthilfe (Nekis). Die 19 Selbsthilfegruppen deckten ein breites Spektrum an Krankheiten und Beratungsangeboten ab. Angefangen bei psychischen Erkrankungen für Betroffene und Angehörige , Schlafapnoe und Alkoholismus über Kehlkopfoperierte, Parkinson, Aphasie, Adipositas, Darmerkrankung und viele weitere mehr boten die Gruppen umfangreiche Informationen für Patienten, Betroffene und Angehörige.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von dem Schirmherr Herrn Landrat Achim Hallerbach  und  der  Mundharmonikagruppe „Strich-Punkt – ohne Noten“ der Selbsthilfegruppe Hirnaneurysma aus Wirges. Vor dem Hintergrund, dass die Mitglieder der Musikgruppe bis vor wenigen Jahren noch alle schwerst erkrankt waren und teilweise im Koma lagen, zeigten sich Ehrengäste und Publikum sehr beeindruckt von der Leistung dieser Menschen. Hier wurde wieder einmal deutlich, was Selbsthilfe bewirken kann.

Die Bedeutung von Selbsthilfe für die gesundheitliche und soziale Versorgung der Bevölkerung hat in den letzten Jahren ständig zugenommen

Sie ist eine wertvolle Ergänzung überall dort, wo professionelle Angebote an Grenzen stoßen. Dabei sind wir keinesfalls am Ende der Entwicklung angelangt, die Bedeutung von Selbsthilfe wird weiter wachsen betonte der Landrat.

Immer mehr Menschen sehen den Anschluss an eine Selbsthilfegruppe als eine Möglichkeit, mit ihren Problemen umzugehen. Die gemeinsame Betroffenheit ist es, die oftmals motiviert, in der eigenen Sache aktiv zu werden und die Isolation zu überwinden. Selbsthilfegruppen sind eine unverzichtbare Säule im Gesundheits- und Sozialsystem.

Ein wichtiges Anliegen der Gruppen ist es, durch Präsenz ihrer Selbsthilfearbeit die Akzeptanz sowohl in der Öffentlichkeit, als auch im Gesundheits- und Sozialbereich zu erhöhen und zu festigen.

Vertreter von Selbsthilfegruppen gaben Einblicke in ihre Themen und stellten ihre Arbeitsweise und Ziele vor. Sie beantworteten Fragen und standen für weitere Informationen zur Verfügung. Besucher bekamen Informationen aus erster Hand. Betroffene und Angehörige berichteten von ihren Erfahrungen mit Therapiemethoden, gaben Tipps für die Alltagsbewältigung und klären auf, in welcher Form eine Selbsthilfegruppe helfen und unterstützen kann.

Veranstalter war die Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe „Nekis“ des Caritasverbandes Neuwied.

Näheres zur Veranstaltung und Informationen zu Selbsthilfegruppen sind erhältlich bei Nekis, im Gesundheitsamt Neuwied, Tel: 02631 / 803 797, Email: nekis.caritas@kreis-neuwied.de

 

 

 

 

Basteln mit Jung und Alt  14.07.2018

 

mit Feuereifer bei der Sache waren unsere Jugendlichen beim Bau Ihres eigenen Vogelhäuschens.

Für unsere Arbeit ist es wichtig die Kinder + Enkel mit Ihren interessierten Freunden mit einzubinden. Unter Aufsicht selbst werkeln lassen, etwas eigenes

basteln  stärkt das Selbstbewusstsein . " Ich kann etwas". Und nicht zu vergessen das Erwachsene sich die Zeit für die Jugendlichen nehmen, ist für viele schon etwas besonderes.

 

 

Fest für Freunde in Baunatal

 

. Ich bin schon lange mit  dabei, aber so eine Veranstaltung in der Art hab ich noch nicht mitgemacht. Wie soll sich der LV Hessen präsentieren? Welche Frage zum Quiz beisteuern? Das Verhältnis BV und LV Hessen war schon immer etwas kompliziert, deshalb sollte bei der Präsentation alles stimmen. Im Oktober 2016 hatte sich eine Theatergruppe beim LV gegründet. Nun war die Gelegenheit da, das von P. Wöckel geschriebene Stück vor großem Publikum zu präsentieren. Viel Zeit zum Üben war nicht gegeben, da die Mitspieler ziemlich weit auseinander wohnten. Mit E. Drews hatten wir einen Profi engagiert mit uns zu üben.

Dann musste auch noch etwas für den LV Stand draußen gefunden werden. Da hatte unser

Holzwurm, G. Weyer, die Idee mit seinen Geschicklichkeitsspielen eine Mitmachaktion zu starten. Um den Stand: “was macht den LV Hessen aus“ kümmerten sich M. Weimer und T. Bretthauer. Unsere kleine Zeitung wurde präsentiert, die Kräuter für die Quizfrage: Rezept der original Frankfurter grünen Soße, standen parat, eine Karte mit allen Standorten der einzelnen Freundeskreisgruppen vom LV konnte bestaunt werden. Der Tag war da, der FK Westerwald reiste mit dem Bus an, im Schlepptau die Teilnehmer vom FK Selters und später kamen die Vogelsberger Freunde noch dazu. Per Facebook war sich schon mit anderen Teilnehmern verabredet worden, die bis dahin noch kein „ Gesicht“ hatten. Die Aufregung stieg, hoffentlich würde alles klappen beim Theaterspiel. Au weh, der Suchtbaum stand im Keller von G. Weyer. Vergessen! So lange beim BV angekündigt, für einen Platz gekämpft wo er stehen sollte, jetzt vergessen.  Super.

Natürlich kamen wir etwas spät an, Halle war schon gut gefüllt, wir verteilten uns im ganzen Saal. Nicht schlimm, war ja Tag der Freunde. Thema“ Glück, Freude, Zufriedenheit.“ Nach der Begrüßung vom 1. Vorsitzenden A. Bosch referierte G. Kirchhof, Psychologische Beraterin /Psychotherapeutin, zu dem Thema. Das war eine Mammutaufgabe mit über 600 Besuchern zu einem Konsens zu kommen.“ Worin besteht das Glück im abstinenten Leben, Worin finde ich Freude, Wie schätze ich meine eigene Zufriedenheit ein?...“ Die Themen konnten nur angerissen werden, Stichpunkte für die Gruppenarbeit gegeben werden. Bevor es Mittagessen gab war noch Zeit die Stände der anderen LV´s zu begutachten, und an unserem Stand präsent zu sein. An einigen Ständen wurden handgemachte Sachen verkauft. Dumm gelaufen, dass wir nicht daran gedacht hatten, weil es auch nie vom BV angesprochen worden war. Na ja, auch nicht weiter 

schlimm. Unser Stand sah super aus. Farblich auf unser Logo abgestimmt, danke an M. Weimer und T. Bretthauer. Es war schon ein Gänsehautgefühl  bei so vielen Menschen die Gewissheit zu haben, egal wen ich anspreche mit meinen Problemen, er weiß wovon ich rede. Viele bekannte Gesichter aus ganz Deutschland, lange nicht gesehen und doch direkt wieder vertraut. Einfach schön.

Beim Mittagessen war fremdschämen angesagt. Wie sich doch einige Benehmen können, als wenn eine Hungersnot ausgebrochen wäre. Aber essen war sowieso Nebensache, die Zeit konnte besser ausgefüllt werden. Mittlerweile hatten G. Weyer und seine Helfer den Stand draußen auch bestückt und schon regen Betrieb. In der Halle ging das Programm weiter mit Liedern über Sucht, Vorstellung der Lotsenwerke Thüringen und Erfurt, und Liedern zum Mitsingen. Und dann, dann kam unser Theaterstück „ der Kreis“. Headsets gab´s nicht, die Richtmikrophone waren auch nicht ideal, also Mikros in die Hand. Wir spielten Situationen aus dem Gruppenalltag: Rückfall, Co- Abhängigkeit, Gewalt, Kinder aus Suchtfamilien, Trennung und Tod. In dem Moment, wo es totenstill im Saal wurde, wusste ich es wird einfach klasse, wir hatten das Publikum in unserem Bann. Es waren Situationen die jeder kannte und selbst durchgemacht hatte, sie waren auf einmal wieder ganz nahe und mit der ganzen bannbreite der Gefühle präsent. Sogar unser Lied“ Freunde holen dich auch aus der Hölle“ klappte bestens. Danke an alle Mitwirkenden, wir haben den LV würdig präsentiert.

Da das Wetter mitspielte konnten sich draußen die Stände mit Steinmetzarbeiten, Miniaturkegeln und die Mitmachaktion mit den Holzspielen von uns, nicht über Zulauf und anregende Gespräche beklagen. In der Halle wurden von den einzelnen LV´s  noch Aktionen wie Tellermalen, Schutzengel basteln, Frühstücksbrettchen gestalten, ausprobieren der Rauschbrille, Ballsport, Thera- Band Übungen und das World- Cafe zum Thema Glück- Freude-Zufriedenheit angeboten. Ich hoffe ich habe nix vergessen. Es war so viel und alles so toll gemacht.

Alles in allem eine gute Entscheidung vom BV anstelle der BUKO einen solchen Tag zu organisieren. Selbst aktiv werden und sich nicht nur berieseln lassen. Neue Freundschaften knüpfen, alte wieder auffrischen. Klar könnte noch einiges besser organisiert werden, aber

Übung macht den Meister. Die Erwartung es allen 600 Leuten + recht zu machen hatte wohl niemand. Es kommt auf jeden einzelnen an mit welchen Erwartungen er auf so eine Veranstaltung fährt. Manche für Freunde wieder zu sehen, manche um gut zu essen, andere wiederum um aktiv mitzugestalten. Ich denke wir vom LV Hessen haben uns gut präsentiert und im Bus  hab ich auch nur zufriedene und müde Gesichter bei der Heimfahrt gesehen.

 

 

 

 

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Selbstbestimmung in der Partnerschaft:

                „ICH sorge für MICH!“

Das war unser diesjähriges Thema beim Frauenfrühstück. Frau T. Schmidt, ehemalige Suchttherapeutin der Kliniken Wied, war unsere Referentin. Sie erklärte uns ,das diese Selbstbestimmung in der Partnerschaft für uns Frauen noch gar nicht so lange selbstverständlich ist.

Erst seit 50 Jahren gibt es die Gleichberechtigung der Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechtes, seit 1969 ist eine verheiratete Frau erst geschäftsfähig und seit 1977 darf eine Frau erst ohne Erlaubnis Ihres Mannes arbeiten.

Jetzt ging Frau Schmidt auf die Maslow`sche Bedürfniss- Pyramide ein.

Es war ein schwieriges und breit gefächertesThema was wir uns ausgesucht hatten.

Jeder für sich erarbeitete in einem Wertequadrat seine Talente und die daraus eventuell entstehende Übertreibung , den positiven Gegenwert und auch da die Übertreibung.

 

Interessant war auch die Ausarbeitung in wieviele Rollen ich als Frau schlüpfe:

Mutter, Tochter, Großmutter, Freundin, Putzfrau, Köchin, Ehefrau, Partnerin, Geliebte, Versorgerin, Seelentrösterin....Kann ich überall authentisch sein? Oder bin ich angemessen autentisch? Fragen, die sich jede Frau selbst beantworten muss. Wo ist es Selbstbestimmung und wo überschneidet es sich mit dem Rollenmuster?

Erziehung und Sozialisation bestimmen mein "Frau" sein.

Unsicherheit, Unzufriedenheit, kritische Rückmeldungen, mangelndes Selbstwertgefühl behindern meine " Selbstbestimmung".

Über allem aber steht die Eigenverantwortung, egal was ich tue.

               Freiheit und Verantwortung gehören untrennbar zusammen!

 

Gesundheitsmesse Bad- Marienberg 2018

             

 

  „ null Alkohol heißt nicht gleich null Lebensfreude“ war das Motto bei der Teilnahme vom Freundeskreis Westerwald Verein für Suchtkrankenhilfe.

                       

Kannst Du meinem Papa helfen? Er trinkt so viel!“, das war noch vor der offiziellen Eröffnung mein Kontakt mit einem etwa 10jährigen Mädchen. Doch bevor ich antworten konnte hatte die Mutter das Kind schon fortgezerrt.

Keine ungewöhnliche Szene in einer Suchtfamilie. Alles dafür tun, dass das Familienproblem geheim bleibt. Leider sind die Kinder das schwächste Glied in dem Familiensystem.

Dieser flehende Blick hat mich den ganzen Tag begleitet.

Sollte die Mutter diese Zeilen lesen, meine Bitte: informieren Sie sich unter www.freundeskreis-westerwald.de über unsere Hilfsangebot.

Ansonsten war die Gesundheitsmesse für den Freundeskreis Westerwald wieder eine gute

Plattform sich zu präsentieren. Viele konstruktive Gespräche und Diskussionen über Sucht wurden geführt. „ Sollte Alkohol verboten werden? Würde damit das Problem gelöst? Drogen sind verboten und trotzdem gibt es so viele Drogenabhängige. Wie sieht es mit dem Vorleben der Erwachsenen aus? Vorbild für unsere Jugendlichen? Muss die Alkoholwerbung bei Sportveranstaltungen sein? ….

Auch wenn einige Besucher etwas scheu an unserem Stand vorbei gingen, für uns war es eine gelungene Veranstaltung.

Achim Schmidt, Freundeskreis Westerwald Gruppe Bad-Marienberg

 

Raus aus der Anonymität- mit Mut ins bunte Leben…

 

Aktiv als Selbsthilfegruppe für Suchtmittelabhängige und ihre Partner an einem Karnevalsumzug teilnehmen.

Unter dem Motto hatte sich der Freundeskreis Westerwald 2017 bei der Ausschreibung des Fördervereines Respekt der Kliniken Wied beworben. Die Idee wurde von der Jury, Nina Roth, Referatsleitung Suchtprävention der LZG für Gesundheitsförderung in RLP, Hanne Wiesenmaier-Löhr( Wekiss) sowie  Vertretern von AA und Alanon als so gut befunden, das uns die Drogenbeauftragte der Landesregierung, Sabine May  zum 2. Platz gratulierte.

Jetzt hieß es die Idee in die Tat umzusetzen. Es wurde gewerkelt, ein Suchtbaum gebastelt,

ein Gefährt organisiert, Wurfmaterial eingekauft.

Doch je näher das Datum rückte, desto öfter kamen auch die Gedanken:“ Machen wir uns lächerlich? Werden wir ausgelacht? Karneval und Alkohol gehören zusammen, was wollen wir dabei? Sind wir Spaß-Bremsen? Erhobener Zeigefinger? Wenn uns da einer erkennt?

Doch die Idealisten vom Freundeskreis Westerwald stellten sich Ihrer Aufgabe. Abstinent lebende Menschen sollten sich frei und offen zu Ihrer Abhängigkeit bekennen können, ohne Angst und Scham. Freiheit bedeutet, dass ich entscheiden kann mit dem aufzuhören was ich nicht mehr Tun will! Ohne erhobenem Zeigefinger, aber mit der Botschaft: wenn Du Hilfe brauchst, wir sind da. Und wir gehen nicht zum Lachen in den Keller. Wir nehmen auch weiterhin aktiv am Leben teil.

Mit Allaf und Helau, einem durchweg positiven Gefühl und vielen Gesprächen wurde der Umzug am 11.02.2018 in Höhr-Grenzhausen beendet.

 

                             Allaf und Helau...

jetzt gehts los... 11.02.2018 Karnevalsumzug in Höh- Grenzhausen mit dem Freundeskreis Westerwald

Raus aus der Anonymität - Mit Mut ins bunte Leben!

 

Damit hatte sich der Freundeskreis Westerwald bei einer Ausschreibung der Kliniken Wied, Verein Respekt, beworben. (siehe untenstehenden Artikel)  Aktiv an einem Karnevalsumzug teilnehmen. Zeigen: Hallo wir sind da! Wir gehen nicht zum Lachen in den Keller, nur weil wir abstinent Leben! Wir sind keine Sekte! Wir können ohne Suchtmittel feiern, lachen, Spaß haben.

Unser Mut wurde mit einem Preis belohnt!

Jetzt sind wir in der Planung unsere Ideen zu verwirklichen. Wo wir bei einem Umzug 2018  mitgehen entscheiden unsere Gruppenmitglieder. Es wird aber rechtzeitig hier  auf unserer Seite bekannt gegeben. Bis dahin schon mal einige Bilder unserer Vorbereitungen.

                   2017

Selbsthilfelicht des Fördervereines Respekt der Kliniken Wied

Interessierte für die Selbsthilfe begeistern, für eine Mitarbeit motivieren und neue Formen der Selbsthilfe entwickeln, das waren die Kriterien nach denen der Förderverein Respekt einen Preis von 10000€ dotiert hatte. Was sollten wir einreichen? Mitmachen war klar, aber womit? Was für ein Slogan könnte Aufmerksamkeit erregen? " Raus aus der Anonymität- Mit Mut ins bunte Leben" !  Abstinent lebende Menschen sollten sich frei und offen zu Ihrer Abhängigkeit bekennen können. Ohne Angst, Scham oder als willensschwach abgestempelt zu werden. Es sollte sich keiner entschuldigen müssen nur weil er keinen Begrüßungssekt, kein Feierabendbier oder sonstige Alkoholika trinken möchte. So entstand die Idee an einem Karnevalsumzug im Westerwald mit Wagen und Fußgruppen teilzunehmen. Zu zeigen, wir können feiern, lustig sein ohne irgendwelche Dopingmittel einzunehmen. Ohne jedoch mit erhobenem Zeigefinger auf den Alkohol zu zeigen, aber mit der Botschaft: wir sind da, wenn dein Leben in irgendeiner Weise aus dem Ruder läuft.

Die Idee wurde von der Jury, Nina Roth( Referatsleitung Suchtprävention der LZG für Gesundheitsförderung in RLP, Hanne Wiesenmaier-Löhr( Wekiss) sowie  Vertretern von AA und Alanon als so gut befunden, das uns die Drogenbeauftragte der Landesregierung, Sabine May, einen Scheck überreichte. Wir bedanken uns bei dem Förderverein Respekt, aber auch bei unseren Mitgliedern, die so offen mit Ihrer Abhängigkeit umgehen. ( Bild folgt)

 

 

 

Besuch des Landtages am 25.08.2017

Bastelwochenende vom Freundeskreis Westerwald beim Kurt auf der 

                                                   Ranch 12.+13.08.2017

 

 

eine sehr devizile Arbeit

Aus der Kinder und Jugendfreizeit mit zelten, mussten wir witterungsbedingt

ein Bastelwochenende organisieren. Aber auch da wurden unsere jungen Enkel, Kinder, Freunde, junge Suchtkranke.... mit eingebunden.

Da wir für 2018 ein größeres Werbeprojekt vorhaben, wurde schon mit dem Bau eines Suchtbaumes begonnen. Kein Projekt, was an einem Wochenende fertiggestellt werden konnte.......Es wird mit dem Basteln noch mal weitergehen.

 

 

 

 

 

 

 

 das ist

 Anschauungsmaterial

 

 

 

und die Kleinen durften schon mal Fußball 

                       spielen       

 

 

 

 

Zum Begegnungstag der

 

        Freundeskreise

 

   im Landesverband

 

             Hessen

Mit Seifenblasen spielen,

macht nicht nur Kindern

          Spaß

       Tischdeko:

 

Salzsäckchen mit unserem

 

            Emblem,

 

selbstgebastelte Rosen

 

in unseren Farben !

 

  Mit Liebe gestaltet

Alle zwei Jahre treffen sich die Freundeskreise aus dem LV Hessen zu einem Begegnungstag.Diesesmal hatte der FK Bad- Nauheim eingeladen. Die Veranstaltung begann mit einem öffentlichen Gottesdienst mit Abendmahl . Gerade beim Abendmahl kann es einem abstinent lebenden Alkoholiker passieren, das Er/ Sie mit dem Becher Wein konfrontiert wird. Unvorbereitet ist es eine prekäre Situation: Becher weiter reichen, oder " ein Schluck wird schon nicht schaden"? Um solchen, eventuell unangenehmen, Gelegenheiten aus dem Weg zu gehen, wird das Abendmahl vielleicht gemieden. In Bad- Nauheim gab es Weintrauben. Danke dafür. 

Sie hatten sich viel einfallen lassen unsere Freunde aus Bad- Nauheim, um uns Gästen aus 7 verschiedenen Freundeskreisen den Tag zu verschönen. Solche Treffen sind wichtig in unserer Arbeit.

Freundschaften werden gepflegt, neue soziale Kontakte geknüpft, Seminarerlebnisse aufgefrischt, sich für die nächsten Seminare verabredet.....

Der Tag wurde aber auch genutzt um einigen langjährigen Mitarbeitern im LV danke zu sagen.

Danke für viele Stunden ehrenamtlich geopferter Freizeit, was in der heutigen Zeit auch nicht mehr so selbstverständlich ist.

Wie dann auch noch der Eiswagen kam war der Tag perfekt.

Familientag im Freundeskreis Westerwald  25.06.2017

 

es ist im Freundeskreis Westerwald sehr wichtig immer wieder die Familienangehörigen in Aktionen mit einzubinden. Somit haben auch die Partner, welche nicht mit in die Gruppe gehen, die Möglichkeit sich mit den anderen auszutauschen." Wie war es bei Euch, was macht Ihr wenn im Moment keine Kommunikation möglich ist, wie geht Ihr mit so einer Situation um..." Es werden persönliche Beziehungen aufgebaut, welche sich schon oft in Krisensituationen

(eventuell kurz vor einem Rückfall)bewährt haben . Und unseren Kindern und Enkel können wir mit auf den Weg geben: feiern hat nichts mit irgendwelchen Suchtmittel zu tun. Wir können auch ohne!

 

 

was gibt es schöneres als spielen in der

                          Natur auf echten

                   Rutschbahnen

                    

 

 

es wird sich über Hobbys ausgetauscht

 

 

einfach die Seele mal

  bischen verwöhnen

 

 

 

 

 

Floßfahrt auf der Lahn mit dem Freundeskreis Westerwald    

                         Verein für Suchtkrankenhilfe

             gesponsort vom Betriebsrat des Stromanbieters EVM

 

Wie, das wollt Ihr planen?  Ihr trinkt doch gar keinen Alkohol mehr?

Das war die erste Resonanz von Außenstehenden, als unser Plan bekannt wurde.

Kann Mann/Frau so etwas nur mitmachen wenn sie Alkohol trinken? Können trockene Alkoholiker nicht mehr feiern? Für manche unvorstellbar, Spaß zu haben ohne Suchtmittel. Eine bunte, Jung und Alt gemischte Gesellschaft aus allen Teilen des Westerwaldes, aber auch mit Gästen aus Bayern, trat den Gegenbeweis an

Anstelle des Begrüßungskorn gab es ein Getränk nach Wahl von der Floßcrew. Es wurde getanzt, gelacht, eine Floßtaufe durchgeführt. Aus einem Thomas wurde ein Graf Bonifatius von der Lahn. Wir hatten jede Menge Spaß und die Crew Einbuße bei den  Einnahmen, denn der Umsatz an Getränken war geringer.

Es ist mit eine der größten Herausforderungen einer Selbsthilfegruppe zu zeigen, hey Leute Abstinenz lohnt sich. „ Nur Du alleine schaffst es, aber nicht alleine“.  Suchtmittelfrei nach einer Abstinenzentscheidung durchs Leben zu gehen ist für manchen Abhängigen nicht einfach. Es gibt überall Stolperfallen in unserer Gesellschaft, ehemalige Weggefährten brechen weg, das Gefühl" ich gehör nicht mehr dazu" ist ganz stark.

Weiterhin gehört es zu unserer Verantwortung unseren Kindern und Jugendlichen vorzuleben, das Leben ist lebenswert auch ohne Suchtmittel. Prävention, welche kein Geld kostet!

 Wohl durch Öffentlichkeitsarbeit wurde der Betriebsrat des Stromanbieters EVM auf uns aufmerksam und wir konnten 2016 eine Spende von 1000€ in Empfang nehmen. Wir vom Freundeskreis Westerwald sagen nochmals ein herzliches Dankeschön und wir denken, die Spende wurde gut angelegt.

                                                                                 

 

 

Als Kontrastprogramm zum üblichen Vatertag findet jedes Jahr für die Männer

im Freundeskreis Westerwald und alle Interessierten ein Männerseminar statt. Früher, wie noch konsumiert wurde, war dieser Tag für viele geprägt mit viel Alkohol trinken. Jetzt, in der Abstinenz,  heißt es die Festplatte im Kopf umzuprogrammieren. Nicht der alten Zeit nachtrauern, sondern die Abstinenz mit Spaß ausfüllen. Etwas kreativ gestalten, schmieden, Quad fahren, gute Gespräche mit Gleichgesinnten führen....oder einfach nur chillen!

 

 

 

Frauenfrühstück 19.03.2017

Der Freundeskreis Westerwald hatte zum Frauenfrühstück mit dem Thema:

" Kränkungen sind Schläge für die Seele " eingeladen. Referentin war Nadine Meden, Mitarbeiterin der Kliniken Wied. 22 Frauen waren der Einladung gefolgt und schon ganz gespannt, was der Tag so an neuen Erfahrungen bringen würde. Frau Meden hatte sich gut vorbereitet und lies uns in Kleingruppen bestimmte Fragen miteinander ausarbeiten. Es ist schon interessant wie

" Glaubenssätze" aus Kindertagen uns auch heute noch beeinflussen. Die Ausarbeitungen wurden zusammengetragen und anschließend einige Situationen, wo gravierende Kränkungen passierten( Grenzüberschreitungen), in Rollenspielen dargestellt. Danach konnten dann auch Strategien entwickelt werden, solche Situationen ins positive für den Betreffenden umzukehren. Jede Teilnehmerin konnte und kann für sich neue positive " Glaubenssätze" ausarbeiten und sie verinnerlichen. Es war eine lehrreiche und informative Veranstaltung, danke an N. Meden und alle Teilnehmerinnen.

 

 

 

Für alle, welche sich lieber erst mal im Internet Hilfe holen wollen, gibt es einen  Chatroom,eingerichtet vom

               Bundesverband der Freundeskreise

Gesundheitsmesse Bad- Marienberg 05.03.2017

 

Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkrankenhilfe, präsentierte sich                            auf der 12.Bad-Marienberger Gesundheitsmesse.

Am Sonntag dem 05 März 2017 war es wieder soweit. Um zehn Uhr öffneten sich die Pforten zur Gesundheitsmesse. Die Stad Bürgermeisterin begrüßte alle Anwesenden und dankte für Ihren Einsatz. Trotz schlechten Wetters war die Messe sehr gut besucht.

Der Stand  vom Freundeskreis Westerwald kam sofort gut an. Bedingt durch die angebotenen Obst und Gemüsesäfte, aber auch wegen der fachkundigen Beratung in Bezug auf Abhängigkeit und deren Probleme. Erst wurde über belanglose Dinge gesprochen, denn nach wie vor ist Abhängigkeit kein Thema worüber Betroffene gerne in der Öffentlichkeit reden. Aber im Verlauf des Gespräches haben die meisten der Besucher dann nachgefragt: was ist der Freundeskreis Westerwald, wie muss man sich eine Selbsthilfegruppe vorstellen, wie kann eine Gruppe helfen. So kamen sehr interessante Gespräche zustande. Es gab auch Besucher die zielstrebig unseren Infostand aufsuchten um sich zu informieren. Einige erzählten, dass es wohl innerhalb der Familie ein Suchtproblem gäbe, und sie hätten am liebsten ein Patentrezept gehabt um dieses  Problem zu lösen. Doch das gibt es leider nicht. Sucht ist ein kompaktes Thema. Jeder hat die Möglichkeit sich Hilfe in den 6 Gruppen vom Freundeskreis Westerwald zu holen. Auch Familienangehörige, Partner, Freunde…. Info gibt es unter wwwfreundeskreis-westerwald.de, oder in den Verbandsgemeindeblättchen.

Danke an die vielen ehrenamtlichen Helfer vom Freundeskreis Westerwald, welche den Stand vorbildlich betreuten und den Besuchern mit ihrer ganzen Erfahrung zur Verfügung standen.

 

 

 

 



                         2016

 

 

 

Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit im

                                  FreundeskreisWesterwald

In einer festlichen Atmosphäre wurden 5 Mitglieder vom Freundeskreis Westerwald für Ihre langjährige

Vereinszugehörigkeit geehrt.

Magdalena Gläser ist schon 30 Jahre Mitglied im Freundeskreis Westerwald. Sie hat mit Ihrer Einstellung zur Abstinenz, mit Ihrem unermüdlichen Einsatz für Hilfesuchende den Verein geprägt.

Wenn irgend möglich hat Sie die angebotenen Seminare besucht, den FK in den Kliniken vorgestellt und auch im Vorstand Verantwortung übernommen. Dafür ein herzliches Danke- schön

Karl und Doris Blum blicken auf 30 Jahre Vereinszugehörigkeit zurück.Der Vorsitzende G. Weyer, in Zusammenarbeit mit dem Nikolaus, überreichte eine Urkunde und einen Gutschein vom Werbering Hachenburg zum Shoppen.  Sie besuchen die Gruppe in Bad- Marienberg regelmäßig und geben mit Ihrer langjährigen Erfahrung den " Neuen" Orientierung. Auch Ihnen ein herzliches Danke-schön

Das Ehepaar Sulis konnte sich über einen Tankgutschein und eine Urkunde freuen. Sie sind beide auch 30Jahre im Freundeskreis Westerwald und verpassen selten eine Veranstaltung. In der Bad- Marienberger Gruppe gehören Sie zu denen, die gerne um Rat und Hilfe gefragt werden. Danke dafür.

Die letzte Aktion vom Freundeskreis Westerwald war die Weihnachtsfeier. Es ist für manch einen schwer, all diese Emotionen, egal ob positive oder negative, ohne Suchtmittel auszuhalten. Aus den Medien wird eine heile Welt demonstriert, und wie sieht die Wirklichkeit aus? Überall Friede/ Freude ? Oder macht gerade das einen ungeheuren Druck? Deshalb sind solche Veranstaltungen wichtig, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Zu unseren Jüngsten und all denjenigen, die den FK in den Kliniken präsentieren, kam dann auch der Nikolaus. Die Mundharmonika- Gruppe aus Wirges war eine Bereicherung unserer Veranstaltung. Dafür von uns nochmals ein herzliches Dankeschön.

Die Deko für die Weihnachtsfeier wurde wieder selber gebastelt. Solche Aktionen fördern den Zusammenhalt der Gruppe.

 

 

 

einer hat eine Idee, die wird ausgebaut, und es entsteht so etwas feines.

 

 

 

 

28.08.2016 http://www.draisinentour.at/userfiles/images/allgemein/draisine_alt.jpg

                              Draisinen- Erlebnistag in Rennerod

 

Fitness - Studio war gestern, heute ist Draisinen fahren angesagt. D. Kölbl und R. Vietze hatten unter www.Westerwald-Querbahn.de  Draisinen für uns organisiert. Treffpunkt Bahnhof Rennerod. Alles war bestens vorbereitet, wie eigentlich immer bei Aktionen vom Freundeskreis Westerwald. Die Männer von der IG Westerwald-Querbahn e.V. sind auch schon da. Sie haben die Draisinen schon startklar gemacht und die ersten  Fkler dürfen aufsteigen. Ein kleiner Schubs und los gehts. Die ersten paar Meter werden locker angegangen, doch dann kommt eine kleine Steigung. Wie gut, das starke Männer an den Hebeln stehen. Hand in Hand wird mit den Männern der Westerwald- Querbahn zusammen gearbeitet. Zurück im Bahnhof wird mit zwei Draisinen in verschiedene Richtungen gefahren. Doch es kam noch besser: die zwei Draisinen wurden zusammen gekoppelt und mit 20 Freundeskreislern ging es nach Fehl- Ritzhausen, 7,8km hin und auch zurück.

Das erforderte schon ganz schön Kondition. Die Rückmeldungen waren: anstrengend, aber wunderschön so durch die Landschaft zu fahren. Es war alles irgendwie " entschleunigt". Es kann so viel Spass machen ohne Suchtmittel  seine Freizeit zu verbringen, gute Gespräche zu führen, Freundschaften zu pflegen oder neue zu schließen. Dank an die Männer von der IG Westerwald- Querbahn e.V.  für die vielen Informationen zu Ihrer ehrenamtlichen Arbeit und den schönen Tag

 

 

 

11.08.2016 Koblenz

 

Betriebsrat der evm-Gruppe spendet an ehrenamtlich engagierte Vereine aus der Region

Der Freundeskreis Westerwald e.V. freut sich über einen Spendenbetrag in Höhe von 1.000 Euro.

MARZHAUSEN. Schon seit 40 Jahren hat es sich der Freundeskreis Westerwald zur Aufgabe gemacht, als Verein für Suchtkrankenhilfe in der Gemeinschaft die eigene Abstinenz zu festigen und anderen Suchtkranken zu helfen. Entstanden aus einer einstigen Selbsthilfegruppe ist der Freundeskreis heute weit mehr als nur eine Organisation rund um verschiedenste Gruppenabende. Zu diesen sind nicht nur Betroffene sondern auch besorgte Freunde und Familienmitglieder herzlich eingeladen. Engagierte Vereinsmitglieder helfen das ganze Jahr über Seminare, Messebesuche sowie Familientage zu organisieren und in diesem Rahmen präventiv über die Suchtthematik zu informieren und zu beraten.

Für dieses besondere Engagement erhält der Freundeskreis vom Betriebsrat der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) einen Spendenerlös in Höhe von 1.000 Euro. „Es ist schön zu sehen, das es Initiativen gibt, die hier vor Ort Ihren Mitmenschen ein suchtfreies Leben ermöglichen wollen. Daher ist es uns eine besondere Freude, die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder zu fördern“, erklärt Dirk Marquardt, Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender  der evm, der die Spende am Donnerstag (11. August) zusammen mit Julia Saxler, Pressereferentin der evm übergab.

Voller Freude nahm Gerhard Weyer, der Vorsitzende des Vereins, die unerwartete Spende entgegen „Mit dieser großzügigen Unterstützung haben wir nicht gerechnet! Diese Mittel geben uns die Möglichkeit unsere Arbeit auszubauen und weiterhin helfend tätig zu sein.“

 

 

 

 

 

 

10.07.2016

.40 Jahre Freundeskreis Westerwald

          " Ist Abstinenz Zauberei?"

ist der Link zur Videobotschaft von

unserer Schirmherrin Ministerin Sabine Bätzing- Lichtentäler

 

     Grußworte   unseres Vorsitzenden   Gerhard Weyer 

 

                                                                                                          Abstinenz

                                                                                           Abstinenz      

Abstinenz Zauberei?                                             Abstinenz

 

 

 

Nein - es gibt sehr viele Menschen, welche Abstinent leben!

Wie Sie’s schaffen, was andere nicht schaffen?                    Ein Rätsel?

 Abstinenz ist für UNS  kein Rätsel!

Wir haben gute Gründe gefunden,  wofür es sich lohnt abstinent zu sein. 

 Nicht im Zauberhut,  sondern im Freundeskreis!

Raus aus dem Hamsterrad der Abhängigkeit!

Stolz auf das Erreichte zu sein!

Zurück in die Gemeinschaft finden!

Wir sind stark , wenn wir zusammenhalten!

Aus dem eigenen Käfig der Abhängigkeit ,  in die Unabhängigkeit,   das Freisein

 Aus dem Abseits, dem Unverständnis der Umgebung, in unser Leben  zurück!

                    Beamen ?                            Zaubern ? 

  Nein !                             Unterhalten mit Freunden und Gleichgesinnten.

 

In unserem Freundeskreis!                

 

in unserer Gemeinschaft  !

 

in der Selbsthilfegruppe !

 

Frau Proffessor Dr. Funke von den Kliniken Wied hält ein kurzweiliges und sehr emotionales Referat zu dem Thema " Ist Abstinenz Zauberei?" 

 

 

Drei wichtige Persönlichkeiten in der Freundeskreisarbeit:

Charlotte: Gründungsmitglied vom FK Bad- Nauheim

Magdalena: Ehrenmitglied vom FK Westerwald

Walter: Gründungsmitglied vom FK Vogelsberg

 

Gedicht zum 40jährigen  Jubiläum vom FK Westerwald

Als der liebe Gott Hessen gemacht,

da hat Er sich was tolles ausgedacht

und hat an der Seite noch ein Fleckchen dran gemacht.

Viele Jahre hat das keiner erkannt,

es kam erst heraus durch den Landesverband.

Hat man euch in Rheinland- Pfalz vergessen?

Nein rief die Ellen, wir sind doch die Rucksackhessen!

Wir finden zum 40. Jubiläum sollten wir es offiziell machen,

damit setzen wir ein Zeichen

und werden Euch einen Rucksack überreichen. 

Damit seit Ihr jetzt anerkannt und könnt reisen ins Hessenland.

Sollte es mal wieder voll auf den Straßen sein und Ihr lange unterwegs,

auch daran haben wir gedacht

und den Rucksack mit Spezialitäten aus Hessen vollgemacht.

Uns vom Freundeskreis Vogelsberg das besonders freut,

denn wir finden,das Ihr seit recht lustige Leut.

Als wir zusammen in einem Bus zum Bundeskongress nach Brandenburg gefahren

und trotz Schimpfe von Gerhard ausgelassener Stimmung waren,

geht uns seit dem ein Lied nicht mehr aus dem Kopf

wie war noch gleich der Text........ da hat das rote Pferd sich einfach umgedreht.....

 

 

 

                 ABSTINENZ darf, kann und sollte auch SPASS machen!

 

 

 

Hier können Sie sehen was alles auf der Bühne passiert ist:

 

 

"Wege zum Frei sein"

 

Basteltag beim Freundeskreis Westerwald! ( Gruppe Hachenburg)
nach dem Erfolg beim Weihnachtsbasteln war schnell klar, das machen Wir vor Ostern wieder. In der Garage von G. Weyer standen die Maschinen bereit. Mit einem erstklassig bestückten Frühstücksbuffet konnte der Tag beginnen. Jeder hatte schon seine Ideen im Kopf, was Er machen wollte. Von Marienkäfer und Kleeblätter, für Unsere Deko zum Familientag am 01.05.2015, Holzblumen, sitzende und stehende Osterhasen, Schmetterlinge und als besonderer Clou der FC Köln Geißbock, entstanden wunderschöne Sachen. Solche Aktivitäten sind für uns als Selbsthilfegruppe für Suchtmittelanhängige sehr wichtig. "Wege zum frei sein" ist das Motto vom Landesverband der Freundeskreise, dem auch der FK Westerwald angehört. Bei diesen Aktionen werden Jugendliche integriert, Hemmschwellen abgebaut, Vertrauen aufgebaut, Freundschaften geschlossen und vieles mehr. Also neue Wege zum frei sein, frei vom Suchtmittel, gegangen. Und so ganz nebenbei entstanden noch Erinnerungsstücke an einen wunderschönen Tag!

40 Jahre Freundeskreis Vogelsberg 12.06.2016

 

Eine Einladung von unseren Freunden aus Hessen haben wir gerne angenommen. Haben wir doch schon manche schöne Stunde zusammen verbracht. Also fuhren am Sonntag 18 " Rucksackhessen" zum Freundeskreis Vogelsberg. Es gab ein großes Hallo wie wir ankamen . Es war eine lockere Feier, ohne lange Reden, mit viel Zeit sich mit den anderen Gästen auszutauschen, Freundschaften zu pflegen. Unser Vorsitzender G. Weyer überreichte als Geburtstagsgeschenk das gewünschte Wikingerschach, in der Werkstatt in Steimel produziert, und überraschte mit einer wundwerschönen gesanglichen Einlage. Ein besonderes Highlite waren die neun Frauen,welche uns mit Gospellieder einheizten. Einfach klasse. Nach gutem Essen, viel Spass und guter Unterhaltung machten wir uns wieder auf den Heimweg, traditionell von den mit Abtrockentücher winkenden "grünen Damen" verabschiedet.
Es ist einfach ein wunderschönes warmes Gefühl, fremde Menschen auf Seminaren, Suchttagen, in Arbeitskreisen zu begegnen, sich kennen zu lernen und dann bei solchen Feiern wiederzusehen.

 

 

 

 

Ist Abstinenz Zauberei?

 

Das ist das Motto unserer Feier am 10.07.2016 in Ötzingen.
Da muß die Deko stimmen, um das richtige Ambiente herzustellen für ein
gemütliches Beisammensein. Also trafen sich 18 Freundeskreisler aus
3 Gruppen am 11.06.2016 im Gruppenraum der Dierdorfer Gruppe zum
Bastel. Kaufen kann jeder, wir machen selbst! Unter der Anleitung von R. Vietze entstand schon mal das Hauptaugenmerk der Deko, für die Kleinigkeiten muß sich nochmals getroffen werden. Der jüngste Bastler war 6 Jahre der älteste 64 Jahre, war doch ein gutes Durchschnittsalter für solche Aktivitäten. An Kaffee und Kuchen war natürlich auch gedacht worden, und so war es wieder mal eine gelungene Aktion vom Freundeskreis Westerwald.

 

 

 

 

 

Der etwas andere Vatertag: 05.05.2016

 

 

" Männerseminar"

 

Wir Männer vom Freundeskreis Westerwald haben vor etlichen Jahren die grandiose Idee gehabt ein Männerseminar durchzuführen.
Anders als sonst!
Wir Männer wollen spielen, ja aber Skat, Fußball, Romme´?
Nein, was richtiges, männliches!
Ja, und so ging´s los, erstes Jahr mit Motorsägen! In einem Privatwald. Ein herrlicherTag! Und es ging weiter, wir waren dabei als Pferde beschlagen wurden, wir haben in einem Erdofen ein Wildschwein zubereitet. Alles beim Kurt auf der Ranch. Dieses Jahr war Wildschwein am Spieß mit herzhafter Füllung für die hungrigen Mägen da. Unser Thomas war wie jedes Jahr mit der Feldschmiede da. Aus dem FK Alsfeld wurde die Idee mitgebracht unser Freundeskreis Logo zu schmieden, das Ergebnis wird auf dem Jubiläum in Alsfeld vorgestellt. Oder mittelalterliches Grillbesteck, Grillgabeln, hergestellt aus altem Eisen. Ja, und dann war Michael mit den Bögen da. Männer mit Pfeil und Bogen. Als Ziel: dreidimensionale Hasen, Otter und Fasane. Gut das da kein Leben drin war, dem Plastik hat es nicht wehgetan. Aber Konzentration, Körpergefühl und eine ruhige Hand war gefordert. Alles was ein konsumierender Suchtmittelabhängiger nicht mehr kennt, was aber wieder kommt, wenn er abstinent/ clean wird. Ja, es war ein toller Tag beim Freundeskreis. Ja, und der verspätete Karnevalszug in Herschbach brachte manchem die andere Seite mal wieder vor Augen: Trinken ,Ärger, Angst Schämen....Auch beim Heimfahren konnten wir Männer sehen mit Handkarren, beladen mit Bierkästen, mehr oder weniger orientiert unterwegs. Vielleicht kam hier und da doch einem Freundeskreisler der Gedanke: ja, damals war´s auch schön, aber auch die Gewissheit: mir tut morgen der Kopf nicht weh und einen Filmriss habe ich auch nicht. Eine gute Idee, das Männerseminar auf Vatertag zu legen. Hoffentlich nächstes Jahr wieder so einen schönen suchtmittelfreien Tag mit dem Freundeskreis Westerwald, irgendwo im Westerwald, beim Kurt auf der Ranch!

 

 

 

 

 

 

 

Familientag beim Freundeskreis 01.05.2016

" Allein sein muß nicht sein!"

 

Es waren wieder sehr viele Freundeskreisler die sich zusammengefunden hatten um den 1. Mai zu begrüßen. Mit einem reichhaltigen Frühstück,
hergerichtet von den Gruppenmitgliedern aus der Gruppe Montabaur, begann der Tag" standesgemäß". Solche Treffen sind enorm wichtig für Suchtmittelabhängige und Ihre Familien. Freizeit sinnvoll zu gestalten, sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten, die Kinder wieder mit einzubinden und die Geselligkeit ohne Suchtmittel zu erleben. Nach dem Frühstück ging es raus in die Natur. "Der liebe Gott ist auch ein Freundeskreisler" war die einhellige Meinung, denn Er lies die Sonne scheinen. Das erblühen der Natur zu sehen, nach einem langen Winter, ist ein wunderbares Gefühl. Eine Wanderung, auch für "Fußkranke zu bewältigen", eine Burgbesichtigung, ein erstes Sonnenbad am Teich... machte gute Laune. Für den Nachmittag war die Mitgliederversammlung noch angesetzt, welche auch angeregt abgehalten
wurde. Der Vorstand wurde neu gewählt und unsere 40-Jahr-Feier weiter geplant. Alles in allem ein gelungener Tag. Danke an die fleißigen Helfer aus der Gruppe Montabaur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frauenfrühstück 03.04.2016

Genug gejammert, Hausputz für die Seele,

so war das Thema des Frauenfrühstücks vom Freundeskreis Westerwald. Es wird sehr viel Energie in den Frühjahrsputz der Wohnung gesteckt! Warum wird Inventur im Kleiderschrank gemacht und nicht mal in UNS ? Das Gewohnte ist vertraut, wenn auch manchmal unbequem weil zu eng/ zu weit/ zu unmodern. Ist es nicht auch oft so bei unseren eigenen Gewohnheiten? Hab ich das Recht einige Gewohnheiten, welche mir nicht mehr passen, wegzuwerfen? H. Alef-Bill, ehemals stellvertretende Leiterin des Diakonischen Werkes in Westerburg und langjährige Ansprechpartnerin für den Freundeskreis Westerwald, war unsere Referentin. Einfühlsam, mit einer Meditation, führte Sie uns ans Thema. In Kleingruppen wurde ausgearbeitet, was für Situationen im Moment störend für jeden einzelnen sind. Danach konnte, wer wollte, jeder in der Großgruppe seine Problematik ansprechen und bekam auch Rückmeldungen dazu.
" Ich entscheide mich....", ""Ich erlaube mir....", "Ich will nicht...." waren die angefangenen Sätze, die nach der Mittagspause weiter ausgeführt werden sollten. Das war nicht einfach. Was mal geschrieben ist, bekommt eine andere Bedeutung, als wenn es nur in den Gedanken ist, auch wenn es jederzeit wieder geändert werden könnte. Durch die warme, vertraute Atmosphäre konnte jeder für sich das Thema gut ausarbeiten. Dieser Tag war keine verschwendete Energie war die einhellige Meinung aller Frauen. Danke an Frau Alef- Bill und an jede einzelne Teilnehmerin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesundheitsmesse 14.02.2016 Bad- Marienberg

 

 

 Frau Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales,Arbeit,Gesundheit und Demografie in Rheinland-Pfalz,besuchte bei der Gesundheitsmesse in Bad-Marienberg auch den Stand vom Freundeskreis Westerwald.
Sie betonte, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit in der Suchtkrankenhilfe im Gesundheitswesen sei. Frau Bätzing- Lichtenthäler , von 2005-2009 Drogenbeauftragte der Bundesregierung, sprach Ihren Dank aus und appelierte an uns weiter so entschlossen in unserer Arbeit fortzufahren. Dem Freundeskreis- Westerwald sind sechs Gruppen angeschlossen. Die Gruppe Bad- Marienberg macht seit 2016 ein neues Angebot für Hilfesuchende : jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat wird ab 14.00 Uhr eine Selbsthilfegruppe im ev. Gemeindehaus in Bad-Marienberg angeboten. Kontaktaufnahme: A. Schmidt 0171/1854115. Für uns ehrenamtliche
Suchtkrankenhelfer ist es immer ein besonderes Erlebnis den Dank von
"ganz oben " zu erfahren.

 

 

 

2015

 

 

 

Januar 2015 Rennerod

 

D. Kölbl von der Gruppe Rennerod hatte als Organisator Alle vom Freundeskreis Westerwald an den Secker Weiher zur Fackelwanderung eingeladen. Der erste Vorsitzende ,G. Weyer, konnte "alte" aber auch viele "neue" Gesichter(über 55 Teilnehmer) herzlich begrüßen. Nach den Ermahnungen vorsichtig mit den Fackeln im Wald umzugehen, übernahm der Wanderführer vom Westerwaldverein die Führung. Bei gutem Wanderwetter ging es am Weiher entlang los. Bald war es dunkel, der Weg nur von der Fackel erhellt, mussten sich alle auf den Wanderführer verlassen. Für manche vielleicht gar nicht so ganz einfach, nach all den Jahren des Suchtmittelkonsums Vertrauen zu Anderen zu haben. Da ist so eine Fackelwanderung eine gute Übung und gehört beim FK Westerwald zum festen Bestandteil im Jahresprogramm. Mitten im Wald gab es bei einer Rast heißen Apfeltee und bei einem guten Essen und geselligem Beisammensein endete eine gut organisierte Veranstaltung vom FK Westerwald

 

 

 

April 2015

 

Unser Frauenfrühstück:    "Wege Zum Frei sein -  Körpersprache"

schon die Einladung hörte sich gut an und machte neugierig." Körpersprache", was erzählt mein Körper all denen, die seine Signale lesen können? Können meine Augen etwas über mein Wohlbefinden aussagen? Unsere Referentin, Frau Dr. Funke, erarbeitete mit uns zusammen was alles zur Körpersprache gehört: die Sprache, Gestik, Mimik, Körperhaltung, nonverbale Äußerungen ( Seufzen, Stöhnen, Lachen...) , die Augen ( gelangweilter Blick, Augen verdrehen, anstarren..) und unsere Kleidung und Accessoires. Mit kleinen Geschichten und Rollenspielen brachte Frau Dr. Funke uns das Thema nahe. Ausdruck nur von Körperhaltung von Neugier, Ekel, Abstand, und Spaß wurde in Kleingruppen geübt. Manchmal kamen wir auch etwas vom Thema ab, z.B. mit den VW Regeln. Es handelt sich dabei nicht um die Automarke VW, wobei die Geschichte von Opel Mitarbeitern handelte. Sondern um Vorwürfe und Wünsche. Warum Vorwürfe über Situationen die vorbei sind? Sie können nichts mehr verändern. Was will ich wirklich mit den Vorwürfen ausdrücken? Wenn ich da in mich hineinhorche besteht die Möglichkeit die Vorwürfe in meine Wünsche umzuwandeln. Vorwurf: wieder musste ich die ganze Hausarbeit alleine machen.... Wünsche: ich wünsche mir, dass wir uns die Arbeit teilen... Es war ein kurzweiliger Tag, der sehr viel Input für jeden einzelnen, aber auch Anregungen für eine lebendige Gruppenarbeit geben kann. Danke an Alle.

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