Selbsthilfe ist nichts für Feiglinge! Es gehört eine Menge Mut zu diesem Schritt !

Wenn Du so mutig bist, melde Dich!

Unter Kontakte findest Du unsere Ansprechpartner!

 

 

„Welche Illusion steckt in welcher Droge“ war das Thema eines Tagesseminares vom Freundeskreis Westerwald. Dazu eingeladen war die Suchttherapeutin und systemische Beraterin Christine Müller.

Frau Müller kennt die Arbeitsweise vom Freundeskreis Westerwald und seinen Selbsthilfegruppen schon von vorhergehenden Seminaren.

Zu Beginn war die Präsentation einiger Drogen sowie die „Hilfsmittel“ welche zur Streckung der jeweiligen Substanzen eingesetzt werden um beim Dealen so viel wie möglich an Gewinn zu erzielen.

Und gerade das ist so gefährlich bei dem Konsum, da der Konsument nie genau weiß womit die Droge gestreckt wurde.

Die Unterscheidung von stoffgebundender  Abhängigkeit (Cannabis, Alkohol, Amphetamine, Kokain Medikamente...) sowie nicht stoffgebundender Abhängigkeit (PC, Arbeit, Esssucht, Handy, Spielsucht Co-Abhängigkeit) war das nächste Thema. Meist werden Kombinationen von verschiedenen stoffgebundenen Suchtmittel konsumiert: Eines zum Puschen und eines zum runterkommen. Ein gutes Beispiel brachte Frau Müller mit einer großen Packung Celebration( kleine Schokoriegel). Jeder durfte sich etwas aussuchen was er gerne mochte und so ist es mit den Suchtmitteln: jeder findet das, womit er am besten die Wirkung erreicht und was er  glaubt für sich zu benötigen. Was oder wie der Weg in die Abhängigkeit führt, musste nicht näher Erläutert werden:

( Selbstwert, sozialer Druck, Neugier…)

Doch wie sieht es mit der immer wieder in der Politik diskutierten Frage der Legalisierung von Cannabis aus? Das ist ein Thema was ja auch die Selbsthilfe beschäftigt. Gerade bei jungen Menschen welche noch in der Entwicklung stehen kann der Konsum von Cannabis ungeahnte Spätfolgen haben:

Verminderte Reaktionen, Merkfähigkeit, Depressionen Lungenfunktionsstörungen... In Kombination mit Amphetaminen, Kokain oder Crystal Meth kann es zu Psychosen und Angststörungen kommen.  Legale Abgabe an das Alter gebunden?

Wir in den Selbsthilfegruppen sollten in unserer Haltung offen dafür sein, das ein Drogenabhängiger eventuell keine Drogen mehr nimmt, aber Alkohol konsumiert um vorrübergehend verschiedenen Situationen aushalten zu können. Oder auch die Einnahme von Antidepressiva (z.B. nach einer Psychose) über einen längeren Zeitraum von Nöten ist. Jungen Drogenabhängigen fehlt oftmals die Perspektive, wenn sie clean werden: kein Beruf, soziale Kontakte außerhalb der Szene sind gleich null, ein strukturierter Alltag ist kaum möglich, 8 Std. arbeiten für Geld was sonst mit dealen in kurzer Zeit verdient wurde….Aber, wir müssen auch unsere Grenzen der Hilfsmöglichkeiten kennen und sollten Hilfesuchende an „Hauptamtliche“ verweisen und eventuell den oder die jenige dorthin begleiten. Vertrauen aufbauen ist das A und O in unserer Selbsthilfearbeit.

Die Zeit war eigentlich viel zu kurz um alle Themen länger zu diskutieren und zu verstehen das Lösungen auch in den Selbsthilfegruppen individuell sein sollten.

 

Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkrankenhilfe

www.freundeskreis-westerwald.de     freundeskreis-westerwald@t-online.de

 

 

 

 

 

Der Freundeskreis Westerwald, Verein für Suchtkrankenhilfe und deren Angehörige, kann in der Freundeskreis Gruppe in Rennerod eine neue Gruppenbegleiterin begrüßen. Frau Jennifer Schindler möchte Verantwortung übernehmen und  mit Unterstützung Ihrer Gruppenmitglieder die Gruppe für Hilfesuchende wieder öffnen.

Wegen Corona und den damit verbundenen Verordnungen konnte die Gruppe längere Zeit nicht stattfinden.

Eine Selbsthilfegruppe ist für abstinent lebende Suchtmittelabhängige so etwas wie eine Art Lebensversicherung. Dort finden Sie Raum über die täglichen kleinen und großen Probleme zu sprechen und von der Erfahrung der anderen Gruppenteilnehmer*innen zu profitieren. Der Abstand zum Suchtmittel ist immer nur eine Armlänge. Sucht ist eine Krankheit und kann durch Abstinenz nur zum Stillstand gebracht, aber nie geheilt werden.

Aber auch die Partner finden hier ihren Platz. Das unterscheidet den Freundeskreis Westerwald von anderen Selbsthilfegruppen.

„ Angehörige“ leiden oftmals vermeintlich mehr unter der Situation. Der/ die  Partner*in konsumiert, kümmert sich nicht mehr um die täglichen Arbeiten. Der Angehörige übernimmt automatisch Verantwortung, sorgt sich um viele Dinge, welche eigentlich in der Verantwortung des Süchtigen liegen würden.

Wer solche Lebenssituation kennt, sollte sich den Mut fassen und die Kontaktperson vom Freundeskreis Westerwald Gruppe Rennerod anrufen.

Jennifer Schindler 01515/9163263

Nur Du alleine schaffst es, aber nicht alleine!

 

 

 

 

 

 

Ein Freund, ein guter Freund…..

 

Freundeskreis Westerwald hilft bei Suchterkrankungen

 

Wer beim Freundeskreis Westerwald an gesellige Stammtischrunden in der Eckkneipe denkt, der wird schnell eines Besseren belehrt.

Wer beim Untertitel „ Suchtkrankenhilfe“ nur an Diskussionen über Alkohol, Drogen und sonstige Süchte denkt, muss ebenfalls umdenken.

Wenn Freundeskreis draufsteht, sollte auch Freundeskreis drin sein, so steht es im Leitbild der Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe.

Wichtig für die Arbeit in den Selbsthilfegruppen ist es, zu demonstrieren das Abstinenz+ Clean sein sich lohnt….

Das keiner sich seiner Abhängigkeit schämen muss und zum Lachen in den Keller geht.

Genauso wichtig ist aber auch der Platz für die Angehörigen in den Gruppen. Denn meistens sind die Angehörigen die ersten, welche den Zustand der Suchterkrankung nicht mehr aushalten.

Hilflos stehen Sie der Situation gegenüber. Doch das muss nicht so sein. Tipp aus den Selbsthilfegruppen:

Mut fassen, anrufen, Scham überwinden und in die Gruppe gehen, sich mit gleichgesinnten austauschen,

sehen und hören wie Sie es gemacht haben…Und das gilt für JEDEN!

Info unter wwwfreundeskreis-westerwald.de oder freundeskreis-westerwald@t-online.de        

                                                                                     02688/620

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                               Termine 2021

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe LV Hessen +

                                          Freundeskreis Westerwald

 

 

 

 

29.10.-31.10.2021                                  Frauenseminar

                                      "gewonnen und verloren wird zwischen den Ohren!"

 

12.11.-14.11.2021                                  Klausurtagung

 

12.12.2021                                            Weihnachtsfeier

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Liebe Freundeskreisler,

das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, in dem ein Virus unser Leben auf den Kopf gestellt hat und vieles plötzlich nicht mehr möglich war.

Für einen Augenblick schien es, als würde das normale Leben wie gewohnt weitergeführt werden und im nächsten Moment war wieder alles vorbei.

Fast alle unsere Veranstaltungen wurden wegen Corona abgesagt, die sozialen Kontakte minimiert....

Dennoch haben wir unseren Terminplan für 2021 so geplant als ob alles wieder " normal" ablaufen könnte.

Hoffnungsvoll  nach vorne schauend wünschen wir Euch Allen einen guten Star ins Jahr 2021. Bleibt in bezug auf Corona negativ, aber in Eurer Einstellung positiv.

 

Was ist Freiheit?

Freiheit bedeutet nicht,

das Du immer das tun kannst, was Du tun willst!

Freiheit bedeutet,

das DU entscheiden kannst

mit dem aufzuhören,

was DU nicht mehr tun willst!

Der Bundesverband der Freundeskreise bietet einen Chat an. Betreut wird er von ausgebildeten Suchthelfern aus ganz Deutschland. Seit mutig und  klinkt Euch einfach ein.......

 Unter vorgegebenen Hygienemassnahmen kann auch eine Kontaktaufnahme in der freien Natur stattfinden........

 

 

 

Anmeldungen zu LV+ BV Seminaren bitte über den Vorstand vom FK Westerwald

 

Bei Fragen bitte an die Kontaktpersonen oder Vorstandsmitglieder wenden

 

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